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Riven (The Sequel to Myst) wurde 1997
als Nachfolger von Myst entwickelt (es lagen 4 Jahre
dazwischen!). Das Gameplay ist immer noch dasselbe wie in
Myst: man klickt auf den Weg, den man gehen möchte, und
es wird ein neues Bild eingeblendet. An den meisten
Stellen kann man sich auch 90° um die eigene Achse
drehen, ansonsten nur 180°. Wenn man nun ein gewisses
Objekt genauer untersuchen möchte, wird in den
Beobachtermodus gewechselt und der Spieler kann Hebel
umlegen, Schalter drücken, usw.
Von der Qualität her ist Riven um einiges besser als Myst.
Die Detailgenauigkeit wurde rapide gesteigert. (Eigentlich
wollten die Macher von Riven fotorealistische Bilder
erzeugen, doch das wäre zu rechenintensiv geworden, so
konnten sie nur beinahe fotorealistische Bilder kreieren.)
Für die naturgetreuen Texturen wurden zahlreiche
Oberflächen fotografiert und bearbeitet. Weiters wurden
zahlreiche Videos und Animationen eingebaut (deshalb auch
insgesammt 5 CDs), die Soundqualität wurde verbessert,
sodass der Spieler alleine von der Hintergrundmusik
gefesselt wird. Da ist es natürlich klar, dass die Renderarbeit der Computer die meiste Zeit eingenommen
hat.
Es wurde auch eine viel tiefere Hintergrundgeschichte
entworfen als bei Rivens Vorläufer. Es gibt seitenweise
Tagebücher und Skripten der Hauptpersonen im Spiel zu
lesen. Sie erzählen eine ergreifende Geschichte und sind
auch für den Spielverlauf eine nützliche
Informationsquelle.
Leider wurden die Rätsel in Riven etwas zu schwierig
gestaltet, außerdem sind die 5 Inseln sehr eng
miteinander verflochten, was einen höheren
Schwierigkeitsgrad darstellt. Es wird hierbei auch davon
ausgegangen, dass man beim Spielen auf jedes kleinste
Geräusch oder einen Hinweis achtet. Vielleicht wurde es
deswegen nicht zum neuen Verkaufsschlager, aber für Myst
Fans zahlt sich der Kauf schon alleine wegen der
realistisch wirkenden Grafik aus.
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