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....Der NVB ist ein unabhängiger Dorfverein der sich zum Ziel gesetzt hat, der Natur tatkräftig beizustehen, diese wo immer zu schützen und sich zu bemühen, vernetzte Räume und Kleinstrukturen zu pflegen, wo sich die selten gewordenen Arten erholen und ausbreiten können. Der Verein setzt sich vor allem für die Belange der Natur im umliegenden Gebiet ein. Die Aktivitäten reichen von der Kontrolle und Unterhaltung von Nistkästen, Bächen, Naturschutzgebieten bis zu naturkundlichen Exkursionen und Beratungen. Wir zeigen Ihnen gerne, was in unserer Umgebung für Tiere und Pflanzen vorkommen, und wie Sie zur Erhaltung und Förderung dieser Lebewesen beitragen können. Vogel des Jahres 2009: Gartenrotschwanz Der heimische Gartenrotschwanz steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten, weil seine Nahrung knapp wird. Konsumenten können helfen, seinen Lebensraum zu schützen. 
Der heimische Gartenrotschwanz überwintert in der 6000 Kilometer entfernten Sahelzone. Mit seiner roten Brust und dem schwarz-weissen Kopf gehört der Gartenrotschwanz zu den farbenprächtigsten Vögeln der Schweiz. Allerdings ist es heute nicht mehr selbstverständlich, die attraktive Art beobachten zu können. Am ehesten wird man in naturnahen, alten Parks und Gärten oder in Hochstammobstgärten fündig. «Am besten gefällt es den Gartenrotschwänzen in den Gärten von La Chaux-de-Fonds», erklärt Michael Schaad vom Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz. «Aber auch im Baselbiet, im Wallis und im Tessin kann man die schönen Vögel noch singen hören.» Bis in die fünfziger Jahre war der Gartenrotschwanz häufiger als sein Vetter, der viel bekanntere Hausrotschwanz. Nun aber steht er in der Schweiz auf der Roten Liste der gefährdeten Arten, wie der SVS in einer Medienmitteilung schreibt. Nur noch etwa 10’000 bis 15'000 Paare wurden im Jahr 1996 gezählt – heute dürften es nochmals deutlich weniger sein. «Der Gartenrotschwanz findet im intensiv bewirtschafteten Kulturland und in den meisten Gärten nicht mehr genügend Insekten und Spinnen», sagt Michael Schaad. «Wichtig wären ungepflegte Ecken, aber auch kahle, unbewachsene Stellen und ungedüngte Wiesenflächen.» Da der Gartenrotschwanz kein Nest baut, sei er zudem auf Baumhöhlen, Gebäudenischen oder Nistkästen angewiesen. |