Silvio–Meier–Demo 2007
silvio 2007
15 Jahre Silvio Meier — Demo | 24.11.2007 | 16.00 Uhr

Vor 15 Jahren wurden vier junge Menschen von Neonazis am U–Bhf. Samariterstraße angegriffen und einer von ihnen in Folge der Auseinandersetzung ermordet. Der Hausbesetzer und Antifaschist Silvio Meier starb durch mehrere Messerstiche in die Brust. Was mittlerweile vielen als eine schon längst vergangene Zeit erscheint, ist nach wie vor Alltag in Deutschland: Neonazis morden, foltern und jagen weiterhin ihre Opfer. Auch in Berlin–Friedrichshain kommt es nach wie vor zu gewalttätigen Übergriffen rechtsextremer Schläger. Dass faschistische Übergriffe einfach verharmlost werden ist leider nicht nur in der Kleinstadt Mügeln zur Normalität geworden. Stattdessen setzt der Staat immer größere Geschütze gegen jene Leute ein, die sich gegen Nazi-Ideologie zur Wehr setzten. Wir werden die Straße nicht rechtsextremen Schlägern überlassen!

Heraus zur Silvio-Meier-Demo 2007!
Keine Rückzugsräume für Faschisten!
Keine Vertreibung linker Projekte!
Antifa heisst Angriff!

Bullenangriff auf Wagenplatz
wagenplatz
Solidemo, heute, 22.05.2007 um 19 Uhr auf dem Mariannenplatz

"Schluss mit der Repression! Köpi und X–Dorf bleiben unser!" Die Repressionsspirale in in Berlin dreht sich weiter. Gestern Nacht wurde der Wagenplatz X–Dorf
beim Bethanien angegriffen. Bereits den ganzen Abend über sind zwischen Bethanien und Köpi Bullen im Schritttempo neben Leuten hergefahren. Gegen 2.00 Uhr nachts wurde der Wagenplatz gestürmt und insgesamt 11 Menschen festgenommen, von denen sich um 9.00 Uhr morgens noch immer 8 in Polizeigewahrsam befanden. Bisher war unklar, was ihnen vorgeworfen wird.

"Schluss mit der Repression! Scheiss Bullenstaat! Köpi und X-Dorf bleiben unser! Freiheit für die Gefangenen - sofort!" Demo (öffentlich und angemeldet) heute Abend um 19 Uhr, Mariannenplatz. Sagt es weiter und kommt zur Demo.

G8–Gipfel in Deutschland
G8

Anfang Juni 2007 kommen die Staats– und Regierungschefs der acht größten Wirtschaftsnationen zum G8–Gipfel in Heiligendamm bei Rostock zusammen.

Der Offene zivile Ungehorsam unterstützt den Aufruf der Kampagne "Block G8". Mit Blockaden als Aktionen zivilen Ungehorsams werden wir diesen Gipfel blockieren. Die Politik der G8 steht für den neoliberal globalisierten Kapitalismus, der weltweit die Schere zwischen Arm und Reich dramatisch vergrößert. Mit der Kampange "Block G8" sagen wir dazu "NEIN" und sprechen den G8 jede Legitimität ab.

Verschiedenste Initiativen und Bewegungen rufen zum Widerstand gegen den G8–Gipfel auf. Mit einer Vielzahl von Aktionen werden Menschen von rund um den Globus ihren Protest kundtun. Die Kampagne "Block G8" ist Teil davon. Beteiltigt Euch an den Protestaktionen und stellt Euch der Politik der G8 entgegen!

Weitere Informationen, Termine und mehr findet ihr hier.

Naziaufmarsch in Berlin verhindern!
Tegel
21.10.2006 in Berlin-Tegel

Am 21. Oktober wollen Neonazis in Berlin-Tegel ihre Solidarität mit dem verurteilten Volksverhetzer und Sänger der Band "Landser", Michael "Lunikoff" Regener, zeigen. Eine Demonstration und ein Rechtsrock-Konzert mit 3 Bands ist geplant. Wir wollen den Nazis nicht die Straße überlassen!

Die Nazis treffen sich um 13.00 Uhr am S-Bhf. Tegel und wollen dann über die Berliner und Seidelstraße vor die JVA ziehen, wo Regener einsitzt. Dort ist ein Rechtsrock-Konzert u.a. mit Agitator und Faktor Deutschland geplant. Die NPD-Berlin hat 1200 Personen angemeldet, die Polizei sagt zu diesen Zahlen nichts. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Zahl auch nur ansatzweise erreicht wird. Allerdings werden Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet.

Dieser Provokation wollen wir einen entschlossenen antifaschistischen Widerstand entgegensetzen. Es wird eine zentrale Bündnisdemonstration geben und 2 Kundgebungen, welche im Anschluss aufgesucht werden können.
Natürlich ist es jedem/jeder selbst überlassen ob er/sie hinter der Absperrung stehen bleibt oder sich lieber frei bewegt und dabei vielleicht noch ein bischen Spaß hat.

Die Gegendemonstration findet statt:
12.00 Uhr, U6 Alt-Tegel

Kundgebungen ebenfalls ab 12.00 Uhr:

Weitere Infos gibt es bei der Antifaschistischen Aktion Prenzlauer Berg

Augen auf! Schaut nicht weg! Rechte Strukturen aufdecken!
02.09.2006 Schöneweide
Antifa-Demo am 2.9. - 12.00 Uhr S-Bhf. Schöneweide

Am 2. September 2006 plant ein breites Bündnis aus Antifagruppen, Parteien, Gewerkschaften und Initiativen eine Demonstration unter dem Motto: "Augen auf! Schaut nicht weg! Rechte Strukturen aufdecken!" im Berliner Süd-Osten. Grund dafür sind die wachsenden rechten Strukturen in Treptow-Köpenick und Neukölln und die damit verbundene Ausweitung von Angstzonen. Aber auch der allgemeine Rechtstrend der Gesellschaft, der sich hoffentlich nicht in den Wahlen im Herbst niederschlagen wird, soll Gegenstand der Kritik sein.

Die Demonstration von Schöneweide nach Rudow soll allen zeigen, dass den sich verbreitenden rechten Strukturen und Einstellungen im Bezirk antifaschistisches Engagement entgegen gesetzt wird. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Neonazis die Straßen dominieren und rechte Ideologien in Zeiten sozialer Unsicherheiten die Köpfe erobern. Deshalb werden im Rahmen der Demonstration die "Spreehexe", der "Parzifal", der S-Bhf. Schöneweide und die Rudower Spinne thematisiert. Wir werden zeigen, dass es eine Alternative zu rechter Kultur gibt, nämlich Antifaschismus!

Weitere Infos unter www.abso-berlin.tk

Asyl & Deportation in Deutschland
asyl
Zu diesem Thema veranstalltet der OzU am Mittwoch, den 08.02.2006, 20 Uhr einen Themenabend in der Baiz.

Ein altebekanntes, oft diskutiertes Thema wird hier von einer anderen Seite beleuchtet.
Es wird der Film "Le Heim" gezeigt – über ein Asylbewerberheim in der Peripherie von Brandenburg, wo die Bewohner von der "Gesellschaft" abgeschottet leben.

Der Filmmacher Joe Zaza berichtet danach von der Entstehung des Films und kann auch Fragen beantworten. Anschließend findet eine Diskussion mit Betroffenen statt, die auch von ihren Erfahrungen in deutschen Asylbewerberheimen erzählen können.

Demo: Kein (Weihnachts)geschäfft mit Neonazis!
Demo
Kein (Weihnachts)geschäft mit Neonazis!
Linke Freiräume verteidigen und erkämpfen!
Gegen rechten Mode– und Musik-Bussines in Kreuzberg & Mitte!

Zur Zeit macht der "rote" Senat wieder von sich zu hören Beispielsweise durch die Räumungspläne gegen das Bethanien. Dass der PDS–Kreuzberg/Friedrichshain an linken Freiräumen nicht viel liegt zeigte ebenfalls die Räumung am 3.9. in der Wrangelstraße, wo ein soziales Zentrum geschaffen werden sollte.
Dies reiht sich ein in die staatliche Repressionswelle, welche zur Zeit fast alle Bereiche der radikalen Linken betrifft. Sei es Antifa, Anti–AKW, Häuserkampf oder Studierendenproteste. Wir wollen sowohl diese Umstände als auch den Fakt, dass mitten in der Köpenickerstraße Peter Brammann (Sänger der Nazi-Band "Deutsch Stolz Treu") wohnt, als Anlass nehmen unseren Unmut darüber auf die Straße zu tragen. Die Eröffnung des "Thor Steinar"–Shops "Tönsberg" im September ist für uns ein weiterer Grund am 17.12., mitten im Advents–Konsumhoch, das weihnachtliche Einkaufstreiben mit unserer Demo friedlich aufzumischen!

Die neoliberale "Linke" hat bewiesen, dass sie sich seit langem von "linken" Ideen verabschiedet hat. Die leeren Versprechungen im Bezug auf die Schaffung eines Sozialen Zentrums sprechen für sich. Während PDS-SPD-Grüne um einen aktiven Ausstieg aus progressiver Politik bemüht sind, wollen wir jedoch den Ausstieg aus diesem System. Wir scheißen auf Verwertungslogik sowie das Aussteigerprojekt Parlamentarismus und nehmen unsere Belange selbst in die Hand! Im Kampf um alternative Freiräume und gegen Nazis können wir darum nur auf uns selbst vertrauen. Also kommt zur Demo. Gemeinsam sind wir unausstehlich!

::: 17.12.2005 ::: Demo ::: 16h ::: U-Görlitzer Bahnhof :::
Weihnachtliche Bekleidung ist stärkstens erwünscht!

Mehr Infos unter: www.we-will-rock-you.tk

Zapfenstreich abpfeifen – Widerentwaffnung jetzt!
Zapfenstreich
Am 26. Oktober 2005 wird das 50jährige Bestehen der Bundeswehr mit einem Zapfenstreich vor dem Reichtstag gefeiert. Wo mit NZ–Symbolik erinnernden Ritualen Soldaten auf Töten und Sterben eingeschworen werden, darf die Antifa natürlich nicht fehlen. Daher rufen wir gemeinsam mit weiteren Initiativen zur Bündnis–Demo am 26. Oktober in Berlin auf.

Am 26. Oktober 2005 wird das 50jährige Bestehen der Bundeswehr mit einem Zapfenstreich vor dem Reichstag gefeiert. Trotz der Befürchtungen des Bezirksamts Mitte, der Reichstagsrasen könnte beschädigt werden, wurde der "Sondernutzungsbereich" für das Ritual bereits genehmigt. Mit dabei: 7.500 geladene Gäste aus aller Welt und 9.000 Polizisten, die das offene Terrain zwischen Tiergarten-Park und Regierungsviertel schützen sollen.

Der Zapfenstreich stammt ab vom Signalspiel der Flöter und Trommler in den Truppenlagern des 3 0jährigen Krieges, mit dem am Abend der Bierausschank beendet wurde. Heute besteht die Inszenierung in der Abenddämmerung aus Fackelmarsch, Antreten des Wachbataillons, "Präsentiert das Gewehr" und "Helm ab zum Gebet". Wenn beim Gelöbnis die Rekruten aufs Töten und Sterben auf Befehl vorbereitet werden, dann zielen die Feierlichkeit und die religiös aufgeladene Liturgie des Zapfenstreichs auf die Verankerung der Militärlogik in der gesamten Gesellschaft. Dieses Ritual mit seiner an die NS–Zeit erinnernden Symbolik werden wir und andere linke Initiativen aus Berlin nicht wortlos hinnehmen.

Bündnis–Demo – 26. Oktober 2005 – 17 Uhr Alexanderplatz Mehr Infos unter www.zapfnix.de

Anti-Repressions-Demo in Potsdam
Antifaschistische Demo am 24.9.2005 um 15.30 Uhr am Hbf. Potsdam

Am Abend des 6. August wurden sechs Flüchtlinge von fünf Personen beschimpft und beleidigt. Darauf wichen sie den Nazis auf das Gelände des Asylbewerberheims aus, aber diese verfolgten sie, schlugen einen Mann zu Boden und traten ihn krankenhausreif. Potsdam ist während dieses Sommers zum Schauplatz massiv ansteigender Neonazi–Gewalt geworden. Hintergrund der Eskalation ist die enge Zusammenarbeit von Nazis aus Potsdam und Berlin. Als im April dieses Jahres eine Serie von Strafprozessen gegen militante FaschistInnen mit einer Verhandlung wegen eines Brandanschlags auf ein antirassistisches Konzert in Königs Wusterhausen begann, sahen sich antifaschistische rozessbesucherInnen erstmals mit einer Mixtur aus 30 bis 50 "Freien Nationalisten" und Nazi–Hools konfrontiert, von denen sie an den folgenden Prozesstagen regelmäßig fotografiert, bedroht und auch angegriffen wurden. Diese Nazi–Gruppe ist seitdem für eine Reihe von Überfällen auf AntifaschistInnen, MigrantInnen und alternative Jugendliche im Potsdammer Stadtgebiet, aber auch in Berlin verantwortlich.
>>kompletter Aufurf

Eine Initiative von: ak_antifa Potsdam, Kritik & Praxis [KP] Berlin. Unterstützt durch: Autonome Antifaschistische Linke Potsdam [AALP], Antifa Friedrichshain, AJAK / U7, Naturfreundejugend Berlin, Opferperspektive e.V., AG Antifaschismus Uni Potsdam, JungdemokratInnen/Junke Linke Brandenburg, Antifa Aktion Potsdam [AAPO], Bündnis madstoP, Freundeskreis der Uhlandstraße 24 e.V., Antifa A&K Göttingen

Zugtreff für Berliner Antifas: 14.15 Uhr – Bahnhof Alexanderplatz!

Öffentliche Nazi–Müll–Entsorgung
Antifa–Gala
Große Antifa–Gala am 16. September 2005

Mittlerweile über 180 Gruppen, Organisationen und Personen rufen im Rahmen einer Anti–Nazi–Gala am 16. September zur öffentlichen Nazimüll – Entsorgung auf.

Nachdem die Berliner Polizei am letzten August–Samstag insgesamt 7 Wohnungen, Büros und Vereinsräume stürmte und durchsuchte, erklären die Einladerinnen: "Wir verurteilen die Kriminalisierung von Zivilcourage gegen faschistische und rassistische Propaganda. Wir rufen alle Menschen dazu auf, Nazipropaganda fantasievoll entgegenzutreten – in der Schule, am Arbeitsplatz und auf der Straße. Wir laden gemeinsam zu einer großen Gala auf der alle nachgewiesenen Anti–Nazi–Aktivitäten mit einem Cocktail prämiert werden.

Die Gala findet am Freitag den 16. September 2005 ab 21 Uhr statt.
Statthaus Böcklerpark, U–Bhf. Prinzenstr., Berlin–Kreuzberg

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Antirassistische und antifaschistische Demonstration
17.9.2005 | 15 Uhr | Hennigsdorf bei Berlin | Bahnhofsvorplatz

Ein Naziladen mitten in Hennigsdorf. In Hennigsdorf existiert seit einigen Jahren das Geschäft "On the Streets", das Produkte verkauft, die eindeutig der rechten Szene zuzuordnen sind - unter anderem T-Shirts, deren Vorderseite mit einem Bild und dem Schriftzug "Die braunen Stadtmusikanten" betruckt ist, auf der Rückseite prangt das Wort "Nazialarm!".

Nazi-Musik-Cds gibt es von "Aggressor" über "Foierstoss", "Kraftschlag", "Landser", "Spreegeschwader"; bis "Zerstörer", um nur einige zu nennen. Alle sind einschlägig bekannte Neonazibands. Auch Stiefel, Fahnen und Aufnäher gehören selbstverständlich zum Sortiment.

Hinter diesem Geschäft steckt eine zentrale Figur der Rechtsrockszene: Alexander Gast. Er ist der Frontmann der Naziband "Spreegeschwader" und seit 2003 Inhaber des "On the Strees", "Spreegeschwader" sind mehrfach als Vorband von "Landser" aufgetreten; letztere wurden mittlerweile als kriminelle Vereinigung eingestuft und verboten - ihr Frontmann Michael Regener alias "Lunikoff" sitz für drei Jahre und vier Monate im Gefängnis!

Der gesamte Aufruf und weitere Infos...

Baiz–Themenabend: PGP–Workshop
pgplook
Am Mittwoch, den 14.09.2005, 20.30 Uhr veranstaltet der OzU in der Baiz einen PGP-Workshop.

Bei diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema Sicherheit in politischen, aktionistischen Netzwerken und Gruppen beschäftigen. Wie kann es sein das die Staatsmacht oft schon Tage vor einer "geheimen" Aktion über diese bescheid weiß? Die Antwort liegt auf der Hand. Viele Aktionen werden einfach nachlässig per Mail verbreitet Treffpunkte werden organisiert. Mails an Freunde oder schlimmer noch über Mailinglisten alla: "Komm zur Aktion xy am xx um xx" sind ein gefundenes Fressen für alle staatlich bezahlten Mailscanner. Doch: es gibt eine Lösung Email-Verschlüsselung mit 1024 Bit, für den größten Computer der Welt rechnerisch unknackbar. Möglich wird dies durch PGP oder der OpenSource Variante GNU-PG (GPGP). Die Funktionen, die Benutzung sowie die Hintergründe wollen wir diskutieren.

Anforderungen: gering, Laptop erwünscht, oder was zu schreiben mitbringen!

Referent: Nico Wehnemann; Attac Deutschland (Internetredaktion und Sicherheitstechnik)

Wasserschlacht 2005
Wasserschlacht 2005
Sonntag, 11. September, 17 Uhr (Achtung Zeitänderung von 15 auf 17 Uhr verschoben), Oberbaumbrücke (Achtung: Termin vom 28.08. auf dem 11.09. verschoben!)

Wir, der OzU (Offener ziviler Ungehorsam, sowie deren Jugendorganisation, OzU '36) rufen alle Genossinnen und Genossen zur Oberbaumbrückenschlacht 2005 auf. Entgegen aller Vorbehalten und Bedenken, besonders Seitens der '36 im Namen unserer Jugend ORG. möchten wir hiermit eine klare Stellung beziehen.

Auf Grund weitreichender Erfahrungen aus den letzten Jahren sieht sich der OzU klar auf den Seiten der Friedrichshainer Genossinnen und Genossen. Wir reihen uns damit in eine erfolgreiche Bewegung ein und erwarten auch in diesem Jahr eine sensationelle Niederlage der Kreuzberger und Kreuzbergerinnen die in den letzten Jahren so Sang & Klanglos verloren haben. Wir sehen uns somit im Kontext zum primären Ziel: "Kreuzberg als Hafenbecken für Friedrichshain - der erste Schritt zur Revolution". Wir rufen daher alle MitstreiterInnen uns sonstige revolutionären Kräfte Berlins auf mit uns gemeinsam für diesen schönen Traum zu stehen und uns zu unterstützen. Gerade in diesem Zeiten sollten wir uns klar zur Revolution und einer besseren Welt als klares Ziel bekennen. Der Weg dahin führt unweigerlich zur nötigen Niederlage Kreuzbergs und zu den damit verbundenen Umstrukturierungsmaßnahmen. (Eisfreier Tiefseehafen für Friedrichshain auf dem Gebiet von ehem. Kreuzberg)

Seht es ein! – Gebt es ZU – gebt es oZU: KreuzbergerInnen Aufessen!!!

Achtung Liebe FreundInnen Friedrichshains: Pünktlich sein absolut notwendig da der unterFhainer Pöpel gerne mal – ganz dem Motto 5 Minuten vor der Zeit, das ist deutsche Pünktlichkeit getreu – seine Zugehörigkeit zum gesamtdeutschen Wahnkollektiv zum Ausdruck bringt und bereits um 14.55 zum Angriff bläst.

Achtung Zeitänderung! Die Schlacht wurde von 15 Uhr auf 17 Uhr verschoben. Etwas früher da sein kann aber nicht schaden. Sicher ist sicher...

Biermeile Nr. 9 – Ohne uns!
Biermeile
5. – 7.8.2005 Frankfurter Allee (Berlin–Friedrichshain Gegen das deutsche Reinheitsgebot! Rassistische Alltagswelten erkennen und bekämpfen. Gegen Alltagsrassismus und Sexismus! Organisiert antifaschistische Selbsthilfe

Nun schon zum neunten Mal findet vom 5. bis 7. August das "Internationale Bierfestival"
auf der Frankfurter Allee mit tausenden Gästen und unheimlich vielen Biersorten aus aller Welt statt. Mit erhöhtem Alkoholkonsum, braut sich, wie auch bei anderen "Volksfesten" dieser Art eine frauen– und fremdenfeindliche Stimmung zusammen, die von allen BesucherInnen zumindest toleriert wird. Dass es nicht weit her ist mit dem "Internationalismus", zeigt die rassistische Normalität, derer MigrantInnen hier in den letzten Jahren immer wieder ausgesetzt waren. Neben obligatorischen Pöbeleien von Betrunkenen auf der Biermeile ziehen Menschen, die augenscheinlich nicht dem Normalbild entsprechen, das doch erhebliche Aggressionspotential von Neonazis und Rassisten auf sich. Werden Personen wegen ihres Aussehens als "nicht–deutsch" eingestuft, haben sie mit diskriminierenden Pöbeleien und Übergriffen zu rechnen. Selbst die dümmsten Stereotypen werden auf der Biermeile wieder ausgepackt wenn die alkoholisierten Gehirne mal das rauslassen, was sie ohnehin oft denken und nur aus Anstandsgründen nicht sagen dürfen. Auf der Biermeile tritt jedes Jahr unverhohlen zu Tage, was sonst nur von potentiellen Opfergruppen im Bezirk wahrgenommen wird. Neonazis treten auf der Biermeile in geballter Form, gemeinschaftlich und unübersehbar auf. Auf Friedrichshains Straßen allerdings kann sonst, wer nicht Projektionsfläche rechter Ressentiments ist und fest die Augen zukneift gut durchkommen und nichts von den Nazisprühereien, den NPD– und Kameradschaftsaufklebern, dem "Heil" – Gebrüll, den zusammenrottenden Gruppen, kurzfristigen Jagden und leisen Übergriffen mitbekommen.Gegen das deutsche Reinheitsgebot! Rassistische Alltagswelten erkennen und bekämpfen.

Plakat, Aufruf und weitere Infos unter: www.antifa-fh.de.vu

GelöbNIX9 | 20.07.2005 | 17 Uhr | S-Bhf. Friedrichstraße
Gelöbnix 9
Demo gegen Bundeswehrgelöbnis am 20. Juli 2005 in Berlin.

Das Gelöbnis der Bundeswehr beginnt um 18 Uhr auf dem Appellplatz am Bendlerblock. Es wird etwa 45 Minuten dauern. Wie in den Vorjahren wird das Areal um den Bendlerblock weiträumig abgesperrt sein. Das Hausrecht über das öffentliche Straßenland geht in die Hände der Feldjäger über. Möglich wird dies durch die Übertragung eines Sondernutzungsrechts an die Bundeswehr. Das Wehrministerium hat im Jahr 2003 ein Sondernutzungsrecht für das Areal um den Bendlerblock für den 20. Juli 2004 und jeweils für den 20. Juli der Folgejahre beantragt. Das zuständige Bezirksamt Mitte hat diesem Antrag im Juli 2004 "bis auf Widerruf" entsprochen. Gegen diesen Bescheid hat die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär Widerspruch eingelegt. Das Widerspruchsverfahren läuft noch. Nach der Akteneinsicht in die Unterlagen für das Gelöbnis 2005 ergibt sich nach Angaben der Bundeswehr folgende Größenordnung des Gelöbnisses: "800 Soldaten (Rekruten, Ehrenzug, Musikzug, Versorgung/Support) und 1.200 Gäste. Von diesen Gästen sind 400 Personen VIP`s, die z.T. Personenschutz genießen."

Weitere Infos unter: geloebnix.info

Baiz–Themenabend: G8–Gipfel ind Schottland
G8–Gipfel
Am Mittwoch, den 13.07.2005 um 21 Uhr zeigen wir in der Baiz Videoschnipsel vom G8–Gipfel in Schottland

Vom 6. bis 8. Juli 2005 fand in Schottland der G8-Gipfel 2005 statt. Wir wollen an diesem Abend diverse kleinere Video-Schnipsel von den Protesten in Schottland zeigen. Auch vom Offenen zivilen Ungehorsam waren einige Leute in Schottland. Vielleicht werden diese auch über den Protesten in Schottland berichten.

Aussageverweigerung! Freunde und GenossInnen verrät mensch nicht!
Freunde und...
17. Juni Offene Uni BerlinS: 19.30 Uhr Infoveranstaltung, 22 Uhr Warmup–Party Infoveranstaltung zu Repression mit Diskussion und Filmen.

Infoveranstaltung und Mobilisierungsparty für die Demo am 18.06.2005 in Magdeburg. Die Linke ist nur so stark, wie stark sie sich mit ihren Gefangenen solidarisiert. In Magdeburg sind GenossInnen von Beugehaft bedroht, weil sie grundsätzlich keine Aussagen vor Gericht machen. Drinnen und draußen sind wir eine Bewegung. Solidarität ist unsere Waffe! Kraft und Liebe allen sozialen und revolutionären Gefangenen!! Freiheit für Daniel und Marco!!!

18. Juni Bundesweite Solidemo | 15 Uhr | Magdeburg Hauptbahnhof Zugtreff in Berlin 12.45 Uhr Alexanderplatz. Infos unter: www.soligruppe.de | www.rotehilfe.de | www.antifa.de

Baiz–Themenabend: Venezuela
Venezuela
Am Mittwoch den 08.06.2005, 20 Uhr findet in der Baiz unser monatlicher Themenabend statt.

Nachdem wir bei unserem letzten Baiz–Abend, am 11.05.2005 den Film, "The revolution will not be televised" gezeigt haben, soll es an diesem Abend eine Diskussion zu/über Venezuela geben. Als ReferentInnen sind bis jetzt sicher: André Scheer (Autor des Buches "Kampf um Venezueler", Mitarbeiter der Botschaft der Bolivianischen Republik Venezuela).

Rock The Nazis!
rockyou
Überregionale Eröffnungs–Demo der Kampagne "We will rock you!" 21.05.2005 | 16 Uhr | Antonplatz (Berlin-Weißensee)

Seit Jahrzehnten existieren in Berlin und Umland feste Neonazistrukturen in Form von Kameradschaften, Parteien u.ä.. Ergänzt werden diese durch eine Vielzahl von Läden, Kneipen und Clubs, deren Hauptkundschaft Mitglieder der rechten Szene, oder deren Sympathie–santInnen sind. Auch sind viele rechte Kleidungsmarken, u.a. "Thor–Steinar" und "Rezist" und Bands, wie "Legion of Thor" oder "Spreegeschwader" in der Region ansässig.

Rechtsextreme können somit auf ein dichtes Netz szenenaher und zum Teil sogar szeneeigener Strukturen zurückgreifen um ihren Alltag zu gestalten. Die Lokalitäten sind Orte der Begegnung, der Propaganda und Politisierung. Neonazis und "FreundInnen" können sich dort treffen, das ein oder andere "Accessoire" erstehen oder rechte Informationsmittel konsumieren. Mit den ansässigen rechtsextremen Bands und Kleidungsmarken wird das Lifestyle–Angebot abgerundet und komplettiert. Zudem fließen Teile der getätigten Einnahmen zurück in die Neonazi–Strukturen. Rechter Lifestyle dient somit nicht allein der Stiftung einer gemeinsamen Identität, sondern er bildet mit finanziellen und materiellen Hinwendungen auch die Basis für erstärkende rechte Strukturen.

Diese Zustände können nicht länger hingenommen werden. Aus diesen Grund fanden sich verschiedene Berliner und Brandenburger Antifa–Gruppen zusammen, um die Kampagne "Wee will rock you – Gegen rechten Lifestyle" zu initiieren. Aufgabe ist es, die Strukturen des rechten Lifestyles in Berlin und Umland aufzudecken und öffentlich bekannt zu machen. So soll der Bevölkerung aber auch den VermieterInnen und LieferantInnen bewusst gemacht werden, mit wem sie es zu tun haben. Dadurch wird zum einen ein direkter Beitrag im Kampf gegen die Berliner Rechte geleistet, als auch eine umfassende Informationsquelle erarbeitet und bereitgestellt.

Neben einer Homepage (www.we-will-rock-you.tk) auf der umfassend über Marken, Läden, Bands etc. und deren Verstrickungen in die rechte Szene berichtet wird, sollen auch Demonstrationen, Aktionen an den Lokalitäten, sowie eine Informations–Broschüre Früchte der antifaschistischen Arbeit sein.
Hier gibt es den gesamten Aufruf der Kampagne

Baiz-Themenabend: Venezuela
the revolution...
Am Mittwoch | 11.05.2005 | 20 Uhr zeigt der [OzU] in der Baiz den Film "The revolution will not be televised"

Wir zeigen heute den Film "The revolution will not be televised". Venezuela 2002 – Präsident Chavez regiert seit vier Jahren und verspricht mehr Demokratie, mehr Bildung eine Landreform und die Umverteilung der Gewinne des viertgrößten Ölexpoteurs der Welt zugunsten der armen Bevölkerung. Aber er hat starke Gegner in der Wirtschaftselite und so kommt es am 11. April 2002 zu einem Putsch. Chavez wird verschleppt, der Kampf um die Macht entbrennt. Der vielfach ausgezeichnete Film stellt mit seiner "Heldenerzählung" auch die Frage nach der Objektivität der Kamera: Welche Wirklichkeit bildet sie ab?

Im nächsten Monat soll es dann einen Diskussionsabend voraussichtlich mit ReferentInnen zu Venezuela geben.

8. Mai: Tag der Befreiung
8.mai
Naziaufmarsch verhindern!

Als die faschistische Wehrmacht am 8. Mai 1945 – vor 60. Jahren – kapitulieren musste, war dies für all jene Menschen, deren Länder von den Deutschen besetzt und mit unvorstellbarem Terror überzogen worden waren, ein Tag der Freude und der Befreiung. Wir rufen alle Menschen auf am 8. Mai 2005 auf die Strasse zu gehen und sich den Faschisten entgegenzustellen!

Kommt zur Demo am 8.5. um 10 Uhr am Bertholt–Brecht–Platz (S–Bhf. Friedrichstraße). Achtet auf weitere Ankündigungen wegen dem geplanten Naziaufmarsch!

Den Aufruf, Mobilisierungskram und aktuelle Neuigkeiten gibt es beim Aktionsbündnis SPASIBO 2005

Mai-Steine 2005
maistein
Aktionstage für sozialen Widerstand vom 23. April bis zum 1. Mai 2005

Auch in diesem Jahr wird es unter dem Label "Maisteine 2005 – Für ein Ende der Bescheidenheit" vom 23. April bis zum 1. Mai vielfältige Aktionen gegen soziale Ausgrenzung in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen geben. Protestiert wird gegen die Fahrpreiserhöhungen bei der BVG ebenso wie gegen die miesen Arbeitsbedingungen bei Lidl, die Verdrängung von Menschen mit geringem Einkommen aus den Stadtteilen, Studiengebühren, die Außgrenzungspolitik der Europäischen Union, Ein–Euro–Jobs und die Hartz IV–Gesetze.

Auftakt ist am 23. April um 16.00 Uhr mit einer Kundgebung am Boxhagener Platz (Friedrichshain)

Hier gibt es das Programm und weitere Informationen

Baiz–Themenabend: Kommunikationsguerilla
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Mittwoch | 13.04.2005 | 20 Uhr veranstaltet der Offene zivile Ungehorsam [OzU] in der Baiz ein Themenabend zur Kommunikationsguerilla.

"Kommunikationsguerilla". Als Teil vieler Protestformen wollen wir uns an diesem Abend mit dem Thema Kommunikationsguerilla beschäftigen. Nach einer informativen Darstellung der Theoretik (evtl. mit ReferentIn) sowie Filmbeiträgen soll das Thema in einer Publikumsdiskussion vertieft werden.

Gegen den Internationalen Anti–Graffiti–Kongress
graffiti
Graffiti ist Kunst, kein Verbrechen! Demo | 7. April | 14 Uhr | Mauerpark gegen den Anti–Graffiti–Kongress! Mit Sound–System, DJ´s, MC´s und Team Green! Fight for your Right! ACAB! Mobilisierungsveranstaltung zur Demo 05.04. | Offene Uni BerlinS mit [´solid]36–Kino: "Pure Hate"

Am 7.April findet in Berlin ein "internationaler Anti–Graffiti–Kongress" unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit statt. Über 200 Sicherheitspolitiker, Immobilienbesitzer und andere Law & Order – Fanatiker aus den verschieden Ländern wollen sich dort über "Strategien zur Graffitibekämpfung" austauschen und härtere Strafen für Graffiti–Aktivisten fordern. Der Verein "Nofitti e.v.", einer von einem rechten CDU–Abgeordneten ins Leben gerufene Bürgerinitiative gegen "den verharmlosten Graffiti–Terror", der zu dem Treffen einlädt fällt schon seit Jahren durch unangenehme Hetze gegen Writer und – ihre Masche – Sozialarbeiter auf. Vom Mauerpark aus wollen wir mit einer bunten Demonstration gegen die Kriminalisierung der Writer–Szene protestieren und eine legale Wand im Mauerpark fordern!

Aufruf und weitere Informationen...