united we stay – Demo 14.03. 15:00 Uhr Hermannplatz
united we stay
United we stay! Kollektiv! Offensiv! Subversiv! Bundesweite Demonstration am 14.03.2009, 15:00 Uhr Hermannplatz/Berlin.

Berlin Anfang 2009: Die Gentrifizierung ist im vollen Gange. Wo Anfang der 90er Jahre noch über 100 besetzte Häuser waren sind nur noch wenige selbstverwaltete Wohn- und Kulturprojekte übrig geblieben. Doch auch sie sollen dem Hochglanzsanierungsprogramm weichen. Derzeit bedroht sind ca. 10 Projekte in Berlin.

Gentrifizierung ist ein Prozess, der nicht nur diese angreift, sondern auch breite Teile der Bevölkerung aus ihrem Vierteln und ihrem sozialen Umfeld vertreibt. Eben genau jeden, die es sich nicht leisten können/wollen ins schöne und reiche Innenstadtbild des neoliberalen Kapitalismus zu passen. In Berlin und überberal. Wir wollen dem entschieden und kraftvoll etwas entgegensetzen. Wir werden uns nicht ohne Widerstand verdrängen lassen. So vielfältig wie unsere Häuser, Wagenplätze und die betroffenen Menschen sind, so bunt und laut wollen wir gemeinsam auf die Straßen gehen und fordern:

Die Stadt gehört allen! Berlin bleibt bunt, politisch, solidarisch, kreativ, unkontrollierbar, lebendig, vielfältig, rebellisch und, vor allem, für alle bezahlbar. United we stay – Kollektiv, Offensiv, Subversiv!

Gegen die Verdrängung. Für mehr selbst organisiertes Leben in Berlin und weltweit!!!!

Termine, aktuelle Infos und das Demokonzept findet ihr unter unitedwestay.noblogs.org oder wba.blogsport.de

1. Mai Berlin – Privatisierung stoppen!
1. Mai 2008
BERLIN Am 1. Mai auf die Straße? Na klar! Alles für alle!

Die Stadt verändert sich. Unsere Kieze werden umgekrempelt. Nach Prenzlauer Berg und Mitte sind Kreuzberg, Friedrichshain und Neuköln als lukrative Innenstadtbezirke mit direkter Flussanbindung, schönen Altbauwohnungen und einer kreativen Subkultur entdeckt worden. Also ist jetzt auch Kreuzberg really chique, en vogue, the place to be... Endlich gibt es auch hier die Musterbaustellen der neolieberalen Umwälzung.

Die revolutionäre 1. Mai Demo richtet sich in diesem Jahr gegen die damit einhergehende Privatisierung, die Teuerung und die Verdrängung der nicht–reichen Menschen aus dem Kiez.

Revolutionäre 1. Mai Demo | 18 Uhr | U–Bhf. Kottbusser Tor

Den gesamten Aufruf sowie aktuelle Informationen findet ihr hier:

Reisefreiheit in Europa aufgrund des NATO–Gipfels eingeschränkt
reisefreiheit eingeschränkt
Reisefreiheit aufgrund des NATO–Gipfels eingeschränkt. AktivistInnen aus Deutschland stecken in Bulgarien fest.

Am 24.03.2008 sind zwei deutsche Anti–KringsaktivistInnen bei ihrer Heimreise an der serbischen Grenze abgewiesen worden. Die Frau und der Mann waren in einem Linienbus von Sofia, Bulgarien nach Berlin unterwegs. An der serbischen Grenze wurden sie für mindestens zwei Stunden festgehalten und verhört. Ihnen wurde dann die Durchreise durch Serbien verweigert und sie kehrten nach Bulgarien zurück.

Begründet haben die serbischen Grenzbeamten die Abweisung wegen angeblich neofaschistischer Propaganda. Tatsächlich handelte es sich hierbei um einige wenige Aufnäher mit antirassistischen Inhalten, die die beiden bei sich trugen. Die deutsche Botschaft in Sofia wurde bereits über den Vorfall informiert.

Wie bereits hier berichtet, wurden die Personen bereits drei Tage vorher von den rumänischen Behörden an der bulgarisch-rumänischen Grenze in Calafat ohne Erklährung unter Androhung von Gewalt nach Bulgarien ausgewiesen. Sie waren auf dem Weg nach Bukarest um an den Protesten gegen den anstehenden NATO–Gipfel vom 2. bis 4. April teilzunehmen.

Inwieweit diese Vorfälle in Verbindung stehen, muss noch geklärt werden. "Bedeutende Grundrechte wie Meinungs– und Bewegungsfreiheit sind damit innerhalb weniger Tage mehrmals in Europa ignoriert worden." sagte dazu eine Aktivistin.

Rückfragen bitte unter: RomaniaRepression(at)riseup.net oder
unter der Telefonnummer +49 (0) 151 50 100 361

Repression gegen Protest in Rumänien
anti-nato
Repression gegen Protest schon vor dem NATO–Gipfel in Rumänien. AktivistInnen inhaftiert und an Einreise gehindert.

Am 20. März nahm die rumänische Grenzpolizei eine Gruppe von sechs deutschen Anti–KrigsaktivistInnen ohne Angabe von Gründen bei der Einreise nach Rumänien fest. Die AktivistInnen waren nach einer Informationstour zum diesjährigen NATO–Gipfel in Rumänien durch Deutschland, Tschechien, die Slowakei, Serbien und Bulgarien auf dem Weg nach Bukarest.

Die AktivistInnen wurden bei der Einreise mit der Fähre vom bulgarischen Vidin in die rumänische Grenzstadt Calafat durch die rumänische Grenzpolizei in Gewahrsam genommen. Ihr Gepäck und ihre Autos wurden ergebnislos durchsucht. Während der anschließenden 19–stündigen Haft wurden sie weder mit Wasser noch mit Nahrung versorgt. In der Nacht wurden die AktivistInnen vom rumänischen Geheimdienst SRI zum Teil stundenlang verhört. Hierbei wurde deutlich, dass der Dienst der Gruppe geziehlt abgefangen hatte. Nach ihrer Freilassung wurde die Gruppe ohne Begründung nach Bulgarien abgeschoben.