Erstveröffentlichung (zum Teil) bei: kgforum.forenet.org sowie eine eMail.
Hier werde ich sukzessive Themenschwerpunkte bringen, die noch nicht in meinem ausführlichen Bericht enthalten sind. Einiges ist auch unter der obigen URL zu finden, aber eben nicht alles...
Es gibt die Aussage von Monique, dass bei ihrem Mann eine Klebestelle gebrochen sei. Ich weiß allerdings nicht wo. Außerdem hat Reinholds das Problem reparieren können.
Weiterhin hatte ich selbst einen Bruch zwischen Afterloch und dem String. Bei mir war es so, dass der Riss in der ersten Woche auftrat und von Reinholds kostenlos beseitigt wurde.
Nach der Reparatur war das U aus Frontschild, Sitz, Afterloch und String so starr, dass ich kaum noch den Gürtel anziehen konnte. Einmal drin ist er allerdings wunderbar zu tragen :-) Als Abhilfe habe ich mir gegen geringen Aufpreis ein Scharnier zwischen Peniskäfig und Afterloch einbauen lassen. Da ist das Material jetzt fast einen Zentimeter stark und absolut unnachgiebig. Damit lässt sich das U "aufklappen". (Kurze Zwischenfrage an andere Reinholdsbesitzer: Welcher Teil des U's verbiegt sich bei Euch, wenn Ihr den Gürtel anlegt? Ich vermute der String zwischen Taillengurt und Afterloch?) Das erlaubt einen deutlich bequemeren Einstieg, den ich hoffentlich auch irgendwann "freihändig" hin bekomme :-)
Die schwächsten Punkte des Gürtels sind wohl die beiden Streben aus Kohlefasern um das Afterloch (weil am dünnsten) und evtl. nicht perfekt gelungene Klebestellen. Dennoch hat die Konstruktion bei geöffneten Schlössern so viel Festigkeit, dass man sich rein setzen konnte, ohne dass es knackte. Erst, wenn man mit beiden Händen daran gezogen hat, knackte es.
Im abgeschlossenen Zustand halte ich es für unmöglich, den Gürtel mit bloßen Händen zu zerreißen. Wenn er dann auch noch vom Becken des Trägers gefüllt ist, dann kann der Gürtel nur noch minimal gegen den Knochen bewegt werden. Sofern Du Dich also nicht von einem LKW überfahren lassen möchtest ...
Das Besondere des Materials ist gerade, dass es sich beim Hinsetzen, Öffnen und Schließen elastisch, also ohne bleibenden Schaden, verformt und dann wieder in die Ausgangslage zurück federt.
Also rosten wird der Reinholds bestimmt nicht! Du hingegen schon etwas. Ein Keuschheitsgürtel ist Bondage und die soll bekanntlich die Bewegungsfreiheit einschränken. Dein statischer Aktionsradius bleibt nahezu unverändert. So kann ich zum Beispiel in die Hocke gehen, beide Oberschenkel gegen die Brust und beide Knie gegen das Kinn drücken. Es sieht nur etwas lustig aus, wenn ich ganz breitbeinig in die Hocke gehe.
D.h. alles Dynamische wird gedämpft, verlangsamt oder verursacht Schmerzen. Vor allem der Oberschenkel reibt sich bei zu viel Laufen am Peniskäfig wund. Ich bin zwar durchaus mal eine Stunde am Stück gelaufen, aber einen langen Marsch würde ich nicht mehr rein schieben. Joggen geht für kurze Strecken. Längere halte ich eh nicht durch :-) Und richtig Rennen hängt von Deiner Leidensfähigkeit ab. Treppen hinaufsteigen ist auch so ein Punkt. Wenn Du das Bein auf die (über-)nächste Stufe stellst, sind die Sehnen im Oberschenkel gerade neben der breitesten Stelle des Frontschilds. Wenn Du jetzt auch noch die Muskeln anspannst, dann presst Du das ganze dagegen. Deswegen läuft man etwas breitbeiniger gen Himmel. Runter ist kein Ding. Dazu muss man ja die Oberschenkel kaum bewegen.
All dem ist gemeinsam, dass die Haut an dem Lack geradezu festklebt und nur sehr eingeschränkt darüber gleitet. Wenn man dann noch ein wenig ins Schwitzen gerät, verstärkt sich das eher noch. Fürs Joggen könntest Du mal mit Vaseline experimentieren. Nur ich fürchte, dass die bei zu viel Schweiß gerade von den nötigen Stellen weg gespült wird. Ergo dürfte alle 100 Meter ein "Schmierstop" nötig sein, was nicht wirklich weiterhilft.
Ein ganz anderes Problem stellt sich beim Rad fahren, denn hier lastet fast das gesamte Gewicht auf dem Steißbein. Ich habe letzte Woche meinen bisherigen Rekord verbessert. Nach einer Pause von einigen Tagen, um auch wirklich keine Druckstellen zu haben, bin ich über 30 Minuten rausgefahren, habe dann dort mehrere Stunden zugebracht und anschließend wieder zurück. Über Nacht war ich dann ohne Gürtel und am nächsten Tag die gleiche Strecke nochmal gefahren. Langsam bildet sich wohl eine Hornhaut an meinem Steißbein :-)
Diese Stelle wird auch beim Sitzen besonders belastet. Deswegen würde ich niemandem empfehlen, in ein Fitnessstudio an die Kraftmaschinen zu gehen. Je nach Sitz könnte das ziemlich peinlich aussehen.
Der KG liegt an vier Punkten besonders fest auf dem Beckenknochen auf, so dass dort die Haut zwischen Knochen und Gürtel gedrückt wird. Zusammen mit bereits geringen Mengen Schweiß sind diese besonders anfällig für Druckstellen, die medizinisch auch als Wundliegen oder Dekubitus bekannt sind.
Zu erst mal ist da der Steiß zu nennen, der sich besonders beim Rad fahren bemerkbar macht. Aber auch, wenn man sich sehr in einen Sessel hinflegelt, also nach vorn mit dem Po rutscht und gleichzeitig noch die Füße auf einen Stuhl stellt, so dass das Gewicht der Oberschenkel den KG auf die Sesselkante drückt, dann wird der Druck auf Dauer unangenehm, auch wenn das eine tolle Entlastung im Schritt bringt.
Tja, und das ist dann auch schon der zweite Punkt an dem der KG drückt. Besonders im Sitzen, z.B. im Auto, wo man nur schlecht die Beine bewegen kann, drückt der KG sich im Schritt besonders fest an. Dabei kommt es manchmal zu Hautfalten unterhalb des Penis im Knick, wo dieser in der Röhre steckt. Mit der Zeit leidet die Blutversorgung und es könnte zu Wunden kommen. Die Reibung der Oberschenkel an der Hodenkammer ist eher kontrollierbar, solange man ein Übermaß an Bewegung vermeidet.
Die anderen beiden Stellen sind der rechte und linke Hüftknochen, wo die schweißfeuchte Haut zwischen dem Beckenkamm und dem Taillengurt gequetscht wird. Hier kann es auch noch dazu kommen, dass eine Speckfalte vom Bauch über den Taillengurt hängt und zwischen einem Hindernis und dem KG eingeklemmt wird. Entsprechend vorsichtig bewege ich mich, wenn ich verschlossen bin.
Der Lack des Reinholds ist eigentlich für Autos, also auf Blech anzuwenden. Er ist chemikalienresistent (soll ja auch Vogelsch... abkönnen) und verträgt auch leichte Stöße und Kratzer. Fingernägel, wie auch der Schlüssel in der Tasche, oder Hosenknöpfe können ihm nichts anhaben. Auch die Reibung am Stoff lässt ihn nicht stumpf werden.
Dennoch ist der KG ein schwer belasteter Gebrauchsgegenstand, weil rund um die Uhr im Dauereinsatz und so was hinterlässt Spuren. Zusätzlich gibt es wohl auch ein grundsätzliches Problem, dass GFK nicht tragfähig genug für den Lack ist. Bei mir gibt es mehrere verschiedene Kategorien von Problemen.
In der Penisröhre blättert der Lack; vielleicht wurde hier der Untergrund nicht ausreichend gereinigt vor der Lackierung. Man kann mit dem Fingernagel relativ große Placken ablösen, die ich auch öfters mal am Penis hängen habe, oder die dann zerbröselt vorn aus dem Urinloch kommen.
An den Seiten vom Bauchschild, also von den Schlössern rechts und links runter bis zum Penisansatz gucken scheinbar einige Glasfasern aus dem Kunstharz. Es macht fast den Eindruck, als würde mein Bauchschild sich in zwei Schichten zerlegen und das hält der Lack nicht aus.
Von innen im Bauchschild und auch sehr vielfältig in der Hodenkammer habe ich feine Haarrisse im Lack, durch die wohl Schweiß eingedrungen ist und dort eine weiße Salz- oder Kalk-Ablagerung hinterlassen hat. Jedenfalls ist der Lack dort nicht mehr dunkelrot, sondern grau angelaufen. Aber er hält und die Risse sind fast nicht tastbar.
Das Taillenband selbst ist wegen der gummiartigen Oberfläche auch nicht tragfähig. Der Lack blättert in sehr feinen Flocken auch dort. Die finde ich dann an den Fingern, wenn ich mich unter dem Taillenband mal kratze. Und man kann sie fast nicht wieder los werden, weil die entweder kleben oder elektrostatisch angezogen werden.
Im Verschluss scheuern die beiden Lackschichten aufeinander, so dass es auch dort bröselt, was allerdings kaum im abgeschlossenen Zustand zu sehen ist. Lediglich hat sich das Spiel der Verschlüsse etwas erweitert, so dass ich inzwischen klappere, wenn ich die letzten Tropfen Urin aus der Röhre schüttle.
Und zu guter Letzt bin ich mit dem Gürtel hier und da noch mal angestoßen und lang geschrammt, so dass auch die letzten noch intakten Stellen inzwischen nicht mehr so toll aussehen.
Sollte ich mir jemals einen neuen Gürtel aus GFK machen (lassen?), so werde ich darauf bestehen, dass die Farbe direkt in das Harz gemischt wird. Nie wieder blätternden Lack! Wie gut, dass ich die Fotos unten schon sehr früh aufgenommen habe, denn jetzt mag ich den Reinholds fast nicht mehr vorzeigen. Und da die Probleme systematisch sind, wird auch ein neuer Anstrich nichts bringen.
Das hat jetzt wohl doch etwas länger gedauert ... Naja, besser spät als nie. Schon gleich nach der Fertigstellung habe ich einige Fotos geschossen, auf denen ich zeigen wollte, wie sicher der KG ist. Dazu habe ich versucht so weit wie möglich in die "verbotene Zone" vorzudringen. Aber seht selbst:

Der Wulst zwischen Penis und Bauch ist nachträglich noch verstärkt worden. Hier habe ich am Objekt mal versucht zu zeigen, wie weit ich bequem in die Penisröhre reinkomme. Es geht zwar noch etwas weiter, aber dann besteht das Risiko, dass ich mir die Haut klemme, oder mir anderweitig selbst weh tue.
Zu Reinigungszwecken ist es mir möglich, die Vorhaut zurück zu ziehen und anschließend wieder nach vorn zu "schütteln". Allerdings muss das ganze dazu ordentlich eingeweicht sein und besser noch mit viel Seife zum Gleiten gebracht werden.
Die Hodenkammer kann ich unter umständlichen Verrenkungen komplett mit dem kleinen Finger einseifen und erreichen. Dazu lässt sich der KG im Schrittbereich etwa einen Zentimeter von den Genitalien abziehen. Und zusammen mit der Seife wird es dann glitschig genug, so dass ich mich langsam vorarbeiten kann. Am schwersten zu erreichen ist der äußere obere Rand der Penisröhre, der im Knick des Penis liegt. Hinein fassen geht gar nicht, aber ich kann mit dem kleinen Finger den Penis ein Stückchen aus der Röhre ziehen und so auch diese sehr empfindliche Stelle reinigen. Allerdings ist der Druck, den der Rand der Hodenkammer auf den Eindringling ausübt, dabei so groß, dass man möglichst schnell seinen Finger wieder raus ziehen will.

Um das Glied aus seinem Gefängnis zu befreien, müsste ich es komplett in den Körper zurückziehen können. Es ist einfach nicht genug Platz, um die Spitze aus der Röhre zu rangieren und dann noch zu wenden und den Zauberstab hinterm Gürtel hervor zu holen. Deswegen ist der Reinholds absolut sicher, selbst wenn ich am unteren Minimum des für mich möglichen Gewichtes ankomme und der KG entsprechend komfortabel sitzt.
Wenn ich unzüchtige Gedanken habe, kann sich mein Glied geringfügig ausdehnen, bis es unweigerlich an die absolut unnachgiebigen Grenzen stößt. Die abgeknickte Haltung nach unten verhindert ein Aufrichten. Der KG lässt sich dann nicht mehr gegenüber dem Penis bewegen, weil dieser die Röhre prall ausfüllt. Die Harnröhre wird dadurch total versiegelt, so dass ein Samenerguss nicht einmal theoretisch möglich wäre. Dabei kann es vorkommen, dass der Fortsatz der Schwellkörper hinter dem Hodensack im Körper noch etwas weiter an schwillt und auf die Eier drückt. So findet die Geilheit ein jähes Ende. Das ist meist nur wenig schmerzhaft wird von mir öfters bewusst herbeigeführt. Erst, wenn der Zustand zu lange andauert, verursacht die mangelnde Blutzirkulation ein dumpfes Brennen, ein Hitzegefühl, das einen auf andere Gedanken bringt.

Die beiden Bilder oben zeigen einen Angriff von oben in die Penisröhre. Gut ist zu sehen, dass ich mich dazu auf den Rücken ins Bett lege, damit der KG von der Matratze möglichst fest gegen den Po gepresst wird. Außerdem verändert sich die Form des Bauches, der jetzt der Schwerkraft folgt und eher aus dem KG heraus fließt, anstatt noch tiefer hinein zu drücken, wie es im Sitzen der Fall ist. Diese Stellung erspart mir dazu noch die dritte Hand, mit der ich sonst den KG am Rückgrat in Richtung Pofalte drücken müsste.
Was man nicht sieht ist, wie ich den rückwärtigen Teil des Bauchgurtes an der Matratze entlang geschoben habe, um den KG möglichst weit um eine imaginäre waagerechte Achse durch das Becken zu drehen und so das Schrittband möglichst weit vom Genital abzuziehen. Nur dann ist es überhaupt möglich, unter den KG zu kommen.

Auf diesem letzten Bild habe ich meinen kleinen Finger hinter dem Hodensack unter dem Schrittband durch gesteckt. Man kann die Spitze erkennen. Von dort kann ich mich mit etwas Seife weiter nach vorn in die Hodenkammer arbeiten, um so den ganzen Sack zu reinigen.
Das zusätzliche Volumen des Fingers ist bereits zu viel für die Enge im KG, so dass als Ausgleich der Hodensack hier auf der rechten Bildseite herausquillt. Eigentlich sitzt der Rand der Hodenkammer direkt in der Hautfalte zwischen Oberschenkel und Hoden. Deswegen muss ich auch insbesondere die Knie so weit spreitzen.