Erstveröffentlichung bei: kgforum.forenet.org
Hi @ll!
Ich muss Michael recht geben, ich hätte diesen Thread auch eher in der Philosophieecke erwartet. Aber dennoch habe ich ihn ja gefunden :-)
Nachteile für Sie:
Zuerst einmal fällt mir auf, dass sich die Vor- und Nachteile wohl doch etwas ausgeglichener verteilen. Auf ihrer KH Seite kommen (zu den immer wieder postulierten Vorteilen, auf die ich hier nicht weiter eingehe) auch eine enorme Verantwortung (wie Prinz schon feststellte) und die Last einer ständigen Kontrolle hinzu, gepaart mit Unverständnis. Ohne die entsprechende Neigung wird sie es wenigstens zu Anfang als Arbeit empfinden. Sie muss Dinge tun, die sie nicht selbst will! Sie versteht nicht warum! Sie sieht lediglich an seinem Gesicht, ob sie was falsch gemacht hat. Erst, wenn sie durch Anleitung erste Erfolgserlebnisse hat, wird sie auch Gefallen daran finden. Anleitung beinhaltet aber auch Belehrung und die haben wir alle nicht gern, schon gar nicht ständig in einem Bereich, der eigentlich Spaß machen soll. Weiterhin sieht sie sich plötzlich unter Leistungsdruck. Was denkt er, wenn ich den KG nicht will? Kann ich seine Fantasien erfüllen? Und wenn sie nicht von allein errät, was er gerne hätte, muss sie sich auch noch Fantasielosigkeit vorwerfen lassen. Sie soll sein Kopfkino nicht nur gut finden, sondern es auch noch aktiv lenken und gestalten (danke Anja). Selbstzweifel: Reicht ihm unser bisheriger Sex nicht? Ist jetzt alles schlecht, was bisher war? Liegt es an mir? Sie war mit der bisherigen Beziehung zufrieden und denkt: "Never change a winning team!" Dazu evtl. noch allgemeine Ängste: Wie ernst ist es? Steht unsere Beziehung am Abgrund? Was wird er als nächstes von mir verlangen? Und dann natürlich noch der Aspekt der Dauer. Ein KG ist eine Investition (mit entsprechendem Preis), von dem man lange Jahre was haben will. Wenn sie einem "kurzen" Ausprobieren zustimmt, dann bedingt die Anschaffung allein schon, dass "kurz" sehr dehnbar ist. Und zu allem Überfluss denkt sie "Weniger Sex!", ohne sich bewusst zu machen, dass sie sich mit dem Schlüssel so viel Sex holen kann, wie sie braucht. Und wenn sie erst mal erkennt, dass man Sex von Penetration trennen kann, ... Sie müsste nur das hartnäckige Vanilla-Ideal, dass Mann und Frau am besten gleichzeitig zum Orgasmus kommen, aufgeben. Es kostet sie doch tatsächlich Überwindung, ihren geliebten Partner wirklich und wortwörtlich zu benutzen.
Vorteile für Ihn:
Auf seiner Seite sind neben den offensichtlichen Nachteilen im Komfort auch entsprechende Vorteile versteckt. Zum Beispiel ist der KG sein Fetisch. Das bedeutet, dass der Gedanke an, bzw. der Gegenstand selbst, enorm positive Gefühle auslöst. Damit ist dann auch der Widerspruch aufgehoben, dass man an Orgasmuslosigkeit Spaß haben könnte. Es wird einfach der positive Reiz, den der Orgasmus bringt, durch einen anderen, den der Fetisch bringt, ersetzt, oder streng genommen nur ergänzt. Denn bei den KG-Fantasien spielt es sich doch vorzüglich gut Taschenbilliard, oder nicht meine Herren? Mit "ergänzen" meine ich dabei, dass wir die Vorteile des KG mitnehmen, ohne wirklich auf Sex zu verzichten (in den meisten Fällen). Zwar wird effektiv die ein oder andere Gelegenheit zur Selbstbefriedigung abgegeben. Aber dadurch stauen wir nur unsere Lust, um uns um so heftiger in sie zu entladen.
Der Begriff Fetisch ist übrigens sehr allgemein und kann auch auf Teile des KG ausgelegt werden. Das Schloss ist ein schöner Reiz ("ein leises Klicken besiegelte sein Schicksal" und "Der kleine goldene Schlüssel verschwand auf immer in ihrem Dekolleté."). Aber auch: "Der glänzende, kühle, unnachgiebige Stahl zwang ihm ihren Wille auf...".
Eine besonders schöne Stelle ist immer, wenn es in den Geschichten heißt: "... Jetzt reite ich Dich zum letzten Mal. Danach wirst Du für immer verschlossen! Und es kam ihm sofort ganz heftig..." Warum wohl? Weil sie neben der mechanischen Stimulation seiner Geschlechtsteile auch noch sein Kopfkino angeregt hat. Dieser doppelte Reiz bringt ihn sofort over_the_edge. Dabei ist der Aspekt der Ewigkeit einfach nur eines von den großen Worten, die wir so gerne in den Mund nehmen. Es ist der ultimative Kick, die höchste vorstellbare Steigerung. Von Realität war dabei aber nicht die Rede, wenigstens bei den Allermeisten. Jeder KG-Träger wird irgendwo tief drinnen für sich eine ideale Verschlusszeit vereinbaren. Bis zu dem Zeitpunkt kann er seine sexuellen Energien aufstauen und speichern. Danach kommt ein Punkt, an dem es in Frust umschlägt. Die größte Herausforderung für eine KH muss es sein, diesen Zeitraum immer wieder an seinem Gesicht abzulesen. Abschließen und Schlüssel wegwerfen funktioniert nicht.
Als weiteren Vorteil für ihn fällt mir auf, dass es so unendlich einfach ist, zu sagen: "Schließe mich ein und benutze mich, wie es Dir gefällt!". Dabei haben wir natürlich noch einen Zusatz auf der Zunge, der nur nicht herausgelassen wird: "Und erfülle meine geheimsten Wünsche. Und wenn Du sie nicht erfüllst, dann werde ich sie Dich lehren. Und wenn Du nicht gelehrsam genug bist, dann suche ich mir eine andere!" Männer, mal ehrlich: Nur weil wir es nicht aussprechen, haben die Frauen für so etwas einen natürlichen Instinkt! Er gibt also nicht nur symbolisch die Kontrolle darüber ab, ob er sein Ding benutzen kann, sonder entledigt sich im selben Atemzug auch von jeglicher Verantwortung. Er war ja hilflos gefesselt und konnte nichts dazu, dass dieser oder jener Fehler begangen wurde. Dabei hat er für sich eine super einfache Rolle reserviert, in der er auf ihre simplen Anweisungen wie "Knie nieder!" oder "Leck mich!" wartet, für die er jeweils ein klares Handlungsschema hat. Sie hingegen bekommt die denkbar schwerste Rolle. Sie muss Schauspielerin in seinem Kopfkino sein, ohne das Drehbuch zu kennen! Und sie darf auch nicht nachfragen, weil das ja ein Stilbruch zu ihrer Rolle ist. Aber am besten ist, wenn sie ihn mit einer gelungenen Improvisation überrascht. So steht sie da und zuckt mit den Schultern, im Gesicht ein dickes Fragezeichen: "Was nun?" Sie bekommt alle Möglichkeiten Fehler zu machen, während er für sich "Fehler", also kleine Vergehen, ausdrücklich erlaubt. Denn sie kann ihn ja entsprechend bestrafen... Sie steht ständig unter Zugzwang, während er nur reagieren muss und sich fallen lassen kann unter ihrer Anleitung!
Der dritte Vorteil hängt mit Dominance & Submission zusammen. Es ist ein ganz besonderer Reiz für sich, die Kontrolle abzugeben (SilverMistress). Es ist im Grunde ein Spiel mit der Ungewissheit. Er weiß nicht, wann der nächste Aufschluss ist. Er weiß nicht wie lange der Aufschluss dauern wird. Er weiß nicht vorher, welche schönen Überraschungen und kleinen Gemeinheiten sie für seinen Aufschluss geplant hat. Er ist wie ein Fernsehzuschauer ohne Fernsehzeitung aber mit Fernbedienung beim zappen. Er konsumiert hemmungslos! Schlemmt in den Liebkosungen und ihren Aufmerksamkeiten. Und wenn es unbequem wird, dann versucht er wegzuzappen und sie zu manipulieren oder er fordert ganz offen. Solange sie seine "Domina-Azubi" ist und tut, was ihr "Obersklave" befiehlt ... äh wünscht ist er glücklich. Ist er mal nicht zufrieden mit ihrer Inszenierung, dann lässt er sie das nur zu deutlich spüren.
Schlussendlich haben wir es oft mit einer sehr unterschiedlichen Entwicklungsstufe zu tun. Während er seit frühester Pubertät unzählige Phantasien entwickelt hat zu dem Thema, stolpert sie als Anfängerin in seinem Reich herum. Egal, wo sie hinkommt, er war schon mal da und hat eine passende Vorstellung dazu auf Lager. Da dauert es halt einige Zeit, bis sie mal was eigenes findet (Erfolgserlebnis), das er vorher so noch nicht erdacht hat. (Wir wissen doch alle, wie überflüssig eine Fesslung ist, wenn sie nur hält, weil der Gefesselte still ist. Im Hinterkopf denkt er dann, dass jede Selfbondage besser wäre.)
Bedingt durch die unterschiedlichen Zeiten, kennt er natürlich auch einen riesigen Fundus von Internetseiten, auf denen er sich immer noch mehr Input holt. Auf der anderen Seite ist er dann aber zu feige, sie an dieser Wissensquelle teilhaben zu lassen. Und wenn er ihr etwas empfiehlt, dann ist es zensiert und vorgekaut. Er hat Angst vor zwei Dingen: Dass er ein Monster geweckt hat ("Die Geister, die ich rief ...") oder dass sie es dann endgültig ablehnt und er im Regen steht. Das erste wäre wohl noch zu verkraften und vielleicht sogar unbewusst erwünscht. Irgendwann soll sie ja mal selbständig die volle Kontrolle übernehmen. Aber doch bitte nicht sofort, denn damit entfalten die Nachteile eines KG's auch sofort ihre volle Wirkung. Der andere Fall, also ihr Desinteresse, ist aber deutlich schlimmer für ihn. Dann steht er vor der Wahl, verlassen oder verzichten! Jetzt ist er in Zugzwang geraten in einer sehr prekären Frage. Außerdem ist mit ihrer endgültigen Entscheidung auch jede Hoffnung dahin. Also entmündigt er sie lieber noch ein bisschen und versucht es mit tricksen und manipulieren. Kein Wunder, wenn sie dann noch höher auf ihre Palme steigt, sobald sie ihn nur endlich durchschaut.
Wie konkret bringe ich es ihr bei?
Manipulieren ist dabei nicht immer grundsätzlich verkehrt. Besonders, wenn es positiv ist, sie im Nachhinein nicht schlechter dasteht und die getroffenen Entscheidungen auch bei Erkennen der Manipulation ihre Gültigkeit behalten. Manche Menschen muss man zu ihrem Glück zwingen. Das Problem ist sehr verwandt mit der Werbung. Ich bin ziemlich glücklich, dass ich z. B. den Prospekt für dieses Notebook gefunden habe. Da ließ ich mich gern beeinflussen und bin dann dahin gefahren und habe es gekauft. Allerdings ist die Freude nicht uneingeschränkt, denn schon bald kam noch ein viel besseres Notebook in einem ebensolchen Prospekt daher mit noch mehr Leistung und genauso teuer. Dennoch bereue ich die Entscheidung nicht und würde das Geld wieder ausgeben. Genauso zurück übertragen auf SM hören wir an verschiedenen Stellen, dass Anja durchaus hinzugewonnen hat. Sie bereut sicher nicht, ein wenig in die "richtige" Richtung geschubst worden zu sein. Anders vielleicht so manche Eintagsfliegen, die hier mal mitgelesen haben und dann entschieden, dass es nicht ihr Ding ist. Im Gegensatz zur positiven Manipulation gibt es dann aber auch die plumpe Erpressung oder andere fiese Hinterhältigkeiten, bei denen vor allem das Vertrauen der Partner ineinander geschädigt wird.
Mein Vorgehen, so wie ich es mir für mich als optimal vorstelle. Ich habe den KG gekauft ohne ihr Wissen, weil ich sie noch nicht einmal kannte. Ergo konnte ich ihr Vertrauen noch nicht missbrauchen, denn ich besaß es noch gar nicht. Wenn ich meine KH schon gekannt hätte, dann ist Offenheit von Anfang an zwingend erforderlich. Dazu gehört, dass man ihr beizeiten seinen Fetisch beichtet.
Weiterhin muss man bei wirtschaftlichen Verflechtungen auch klarstellen, wer den KG bezahlt. Eigentlich ja der KG-Träger allein, denn von ihm geht (wahrscheinlich) der Impuls aus. D. h. sie soll dadurch auf nichts verzichten müssen, auch nicht auf den Jahresurlaub.
Als nächstes muss ihr der KG entsprechend vorgestellt werden. Bis hier war es allein sein egoistisches Hobby, gegen dass sie nichts einwenden kann. Aber jetzt muss sie aktiv werden, und das geht nur mit ihrem Einverständnis. Das plumpe Trampeltier schafft jetzt vollendete Tatsachen und reicht ihr eines abends als große Überraschung alle Schlüssel mit dem wenig erklärenden Worten: "Du bist jetzt meine KH". Das kann gut gehen. Aber ich habe da meine Bedenken. Denn nicht jede schluckt so eine Kröte und ist dann auch noch begeistert, wie wir Männer es uns naiver weise vorstellen.
Vielmehr muss man es ihr im Sinne der positiven Manipulation schmackhaft machen. Dazu wird sie von dem Tag, an dem ihr ihr euren Fetisch gebeichtet habt, über die Fortschritte und eure Entwicklung aufgeklärt. In meinem Fall, da ich den KG schon habe, werde ich ihn ihr gleich vorführen (bzw. sie ist über meine Internetseite gestolpert:-), allerdings nicht getragen, sondern zum in der Hand halten mit Hosen an. Dann wird es auch nicht übermäßig peinlich, wenn sie erst mal einen Lachanfall kriegt. Wer noch keinen KG hat, wird sie von seiner Entscheidung der Anschaffung unterrichten. Bei entsprechendem Interesse kann er ihr gern anbieten, mit auszusuchen, z. B. welche Farbe oder welches Modell. Aber wenn sie nur genervt ist, dann läuft es halt als sein Hobby, das sie genauso akzeptieren muss, wie er mit ihren Freundinnen leben muss.
Auf jeden Fall muss sie mitbekommen, dass der KG eingetroffen ist und von jetzt an zur Verfügung steht. Entweder sie nimmt das Paket selbst in Empfang, oder er lässt es großkotzig auf dem Küchentisch liegen, bis sie es bemerkt hat. Das Auspacken zelebriert er aber als großes Geheimnis. Im Stillen wird erst mal Probe getragen, bis er wenigstens 24 Stunden am Stück (also inklusive Morgenlatte) übersteht. Wird sie neugierig, dann habt ihr gewonnen, ist sie einfach nur genervt, dann könnte das schon das Ende sein. Vermeidet auf jeden Fall Zweideutigkeiten. Sie darf nicht den Eindruck bekommen, dass ihr unbedingt etwas von ihr wollt. Vor allem darf ihr noch nicht bewusst werden, wie wichtig euch die ganz Geschichte ist. Wenn sie fragt, dann ist der Gürtel angenehm, aber noch nicht 24/7-fähig. Gebt euch ruhig ein wenig wehleidig, aber nicht zu viel, denn dann wird sie fragen, ob man das schöne Geld noch wieder zurück tauschen kann. Und erliegt ja nicht der Versuchung, ihr alles aufdringlich zu erklären. Es wird nur erklärt, wonach sie fragt.
Jetzt kommt der absolut geniale Trick. Sie muss von ganz allein darauf kommen, dass das Ding ja wohl auch ein Schloss hat, damit unbefugte Finger draußen bleiben. Es kommt also der Tag, an dem ihr den KG vorführt (erst mal als Trockenübung mit Hosen an). Sie darf ihn auch mal in die Hand nehmen und an der Reaktion werdet ihr schon ablesen können, wie sie darüber denkt. Wenn sie nach den Schlüsseln fragt, dann habt ihr gewonnen. Jetzt ist ihre Neugier endgültig geweckt. Und der Spieltrieb verlangt dann natürlich sofort nach einem Anprobieren. Also holt ihr in einem zweiten Schritt auch genau einen Schlüssel (keinesfalls gleich alle) hervor. Wenn das nicht geklappt hat, dann gibts noch eine zweite Chance Ihr schließt euch ein und verführt sie nach Strich und Faden. Dann, kurz bevor es handgreiflich wird und die Klamotten fallen, hängt ihr ein kleines Schlüsselchen um ihren Hals mit dem bedeutungsschwangeren Blick auf den eigenen Schritt. Sie muss es als Geschenk verstehen und nicht als Aufgabe oder vielleicht sogar Pflicht. Der passende Satz lautet: "Der Schlüssel zu meinem Herzen, damit Du immer ein- und ausgehen kannst, wie es Dir gefällt!" Bei ihr muss der Eindruck entstehen, dass ihr zwar sehr an eurem "Hobby" hängt, es aber ihr zuliebe auch "mal kurz zur Seite legt" (natürlich mit ihrem Schlüssel).
Das ist jetzt das erste Mal, dass sie wirklich aktiv werden muss. Bisher war es nur eure Sache, die ihr von jetzt an mit ihr teilt. Und bei einer solch süßen Einladung von ihrem Liebsten wird sie bestimmt schwach!
Jetzt heißt es warten. Das erfordert eine Engelsgeduld. Und seid sehr vorsichtig und zurückhaltend mit Andeutungen. Sie darf gar nicht merken, dass ihr was von ihr wollt. Im Gegenteil stellt es als vorläufiges Ende eurer Entwicklung hin, als hättet Ihr euer Ziel erreicht. Der direkte Weg wäre jetzt, sich beim Onanieren "erwischen" zu lassen. Aber das ist wieder so plump, dass nur ein Mann auf die Idee kommen kann. Das Spinnennetz ist gesponnen und sie muss euch jetzt aus freien Stücken auf den Leim gehen. Also weiter warten, bis von ihr erstes Interesse kommt. Dann könnt ihr sie hier aufs Forum verweisen. Wieder ist der Trick, dass ihr nur Interesse erweckt, während die Initiative, dem Interesse nachzugehen von ihr kommen muss.
Irgendwann wird ihr sicher auch auffallen, dass es noch mehr Schlüssel gibt, wenn ihr den KG mal tragt und mal nicht. Jetzt heuchelt ihr irgendwas von Eingewöhungsphase und erklärt, dass ihr die Schlüssel noch braucht. Aber um des lieben Friedens willen sagt ihr, dass die Schlüssel fortan immer im Badezimmerschrank liegen. Wieder ist ihre Initiative gefordert. Eines Tages werden die Schlüssel hoffentlich nicht mehr da liegen. Aber die Verantwortung, die daran hängt muss sie sich ganz allein aufladen. Das kann er ihr nicht einfach so aufs Auge drücken.
Zusammengefasst: Bringt sie dazu, dass sie es selbst will und gebt ihr dann die Möglichkeit, "ihre" Entscheidung ohne Druck umzusetzen.