Wochenplan

alte Ausgabe!

Wochnenplanbuch

Wochenplan

NEUE,

ERWEITERTE

2. AUSGABE

SEIT

AUGUST 2003

Guido Hagmann

ZKM–Verlag (ZH)

Im ZKM–Verlag ist mein Buch zum Arbeiten mit dem Wochenplan erschienen. Es kann dort zum Preis von Fr. 40.-- bezogen werden. Bei dieser Art Wochenplan erteilt die Lehrkraft einen grossen Teil der Schulstunden selber und gibt einen Teil von vier bis etwa zwölf Stunden für das individuelle Arbeiten an die Kinder ab.

Homepage ZKM–Verlag:  http://www.zkmverlag.ch/einkauf.htm

Themen im Buch

Die Theorien zu diesem Thema sind in diversen Büchern beschreiben, aber es ist nirgends eine praktische Anleitung für die Einführung in die Wochenplanarbeit zu finden. Diese Lücke soll das Buch überbrücken.

Über den "Offenen Unterricht", die "Freiarbeit" und "Freiwahlarbeit" ist auch viel in Büchern und Internetartikeln nachzulesen. Ich gebe daher hier nur einen kleinen Abriss:

Aufbau

Einstieg

Arbeiten mit dem Wochenplan

Ziele

Kontrollen

Probleme

Kontakte

Aufwand und Ertrag

Fernziel

Zusammenfassung

Erfahrungen aus Kursen

Cluster-Stichworte

Offener Unterricht

Freiarbeit / Freiwahlarbeit

Unterschiedliche Wochenpläne

LINKS zu den verschiedenen Themen wie Wochenplan, offener Unterricht, Dalton Plan, Reformpädagogik, Lerntagebuch, Lernen duch Lehren, Freiwahlarbeit, PC - Einsatz,

 

Aufbau

Die Teile des Wochenplans und deren Gebrauch werden erklärt.
Der Wochenplan besteht aus verschiedenen Teilen, die zusammen ein Ganzes geben. Zu Beginn der Woche wird der Wochenplan ausgefüllt und das Wochenziel gesteckt. Am Ende der Woche beschliesst das Kind den Plan mit einem Kommentar zur Woche. Anschliessend schreibt der Lehrer seinen Kommentar auf das Blatt. 
Auf einem Arbeitspass sind die zu erledigenden Arbeiten der Woche notiert. Die Kinder verteilen die Aufträge auf die Woche selbst und tragen sie im Plan ein.

 

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Einstieg

Die Einführung in den Wochenplan muss sanft erfolgen und sollte bei den Kindern und den Eltern schon zu Beginn einen positiven Eindruck hinterlassen; überfordern Sie die Kinder nicht.
In den ersten Wochen sollten nur wenige Stunden wochenplanmässig angeboten werden. Das Angebot kann dann langsam erweitert werden. Mit der Zeit kann auch ein zweites Fach hinzugefügt werden. Überlegen sie gut, wie viele Stunden Sie abgeben wollen.
Eine wochenweise Anleitung über ein ganzes Jahr ist im Buch enthalten.

 

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Arbeiten mit dem Wochenplan

Wenn Sie nach einem halben Jahr alle Teile eingeführt und genügend geübt haben, könne Sie mit dem richtigen Wochenplanarbeiten beginnen.
Die Arbeit mit dem Wochenplan hängt wesentlich davon ab, wie die Einführung geglückt ist. Nach und nach können die verschiedensten Lehr- und Lernformen eingeplant werden. Das Individualisieren wird institutionalisiert. Die Kontrollen von reinen Übungen überträgt er vertrauensvoll seinen Kindern, indem er entsprechende Korrekturmöglichkeiten einplant. Diese werden es ihm, ohne zu schummeln, danken.

 

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Ziele

Durch das Setzen von Zielen pädagogischer und stofflicher Art wird eine effiziente Schule angestrebt. Das Ziel der Schule und des Lehrers ist das Fördern der Begabungen der Kinder nach bestem Wissen und Gewissen. Der Leistungs- und Lernwillen der Kinder wird unterstützt und/oder angeregt. Die Hinführung zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortung auf verschiedenen Ebenen und in diversen Bereichen ist eines der wichtigsten Anliegen.
Die Kinder lernen ihre Arbeit selbständig zu planen und einzuteilen. In kleineren und grösseren Gruppen lernen sie miteinander umzugehen und zu akzeptieren.

 

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Kontrollen

Nur wer immer wieder alles überprüft und kritisch hinterfragt, seine Ziele, seinen Schulstoff, seine Planung, seine Lernformen usw. und vor allem sich selbst, weiss, wo die Klasse steht.

 

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Probleme

Auch diese Schulform ist nicht ohne Probleme. Aber nur wenn sie gewissenhaft analysiert werden, können sie auch gelöst werden.
Die meisten Probleme ergeben sich durch ungenügende Organisation, fehlende Übersicht und vor allem zu wenig selbstkorrigierendes Material.
Hier wird beschrieben, wie sie gemeistert oder zumindest gelindert werden können. Es gibt immer wieder Kinder, die es lieber haben, wenn ihnen gesagt wird, was sie tun sollen. Die brauchen einiges mehr Zeit, bis sie anhand der anderen Kinder sehen, dass der Wochenplan mehr Vorteile hat. Als Lehrkraft muss man die Gnade haben, die Kinder an eine längere Leine zu nehmen. Andererseits darf die Verantwortung nicht völlig an die Kinder abgegeben werden. Letztlich ist immer noch die Lehrkraft für das Erfüllen des Lehrplan zuständig.

 

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Kontakte

Die stetigen Kontakte mit den Kindern (bei den Korrekturen, Einzelerklärungen, Kommentaren auf dem Wochenplan und Schüler/innen- Selbstbeurteilung), den Eltern (bei Elternabenden, -morgen, Einzelgesprächen) und der Schulpflege (bei Besuchen) ergeben die notwendigen Aufschlüsse, um darüber zu befinden, ob und in welche Richtung etwas geändert werden muss.

 

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Aufwand und Ertrag

Am Anfang ist einige Mehrarbeit zu leisten, damit Arbeiten und die entsprechenden Lösungen vor dem Beginn einer Einheit bereitstehen. Als Lehrkraft muss man (sofern man es nicht bereits schon macht) lernen längerfristige Planungen durchzuführen. Trotz der Planung muss man flexibel genug sein, um allfälligen unvorhergesehenen Ereignissen den notwendigen Platz einräumen zu können.
Den Schülern gefällt diese Art; sie leisten mehr. Dies wiederum beflügelt den Lehrer.

 

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Fernziel

All die obengenannten Aspekte liefern Hinweise, wie auf das Fernziel hingearbeitet werden soll; die Selbstständigkeit im Planen und Ausführen von gegebenen oder gewählten Aufgaben.

 

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Zusammenfassung

Die Arbeit mit dem Wochenplan ist wie ein Korb voller Lebensmittel:


Grossansicht: Klicke auf das Bild!

Er enthält :
... lebenswichtige Grundnahrung wie Brot und Milch (Lesen, Schreiben, Rechnen), die uns lebenstüchtig machen und auf denen aufgebaut wird;

... kraftspendende Vitamine und Gemüse (Sport. Musik, Handarbeit, Zeichnen, Musse) die uns gegen Krankheiten stärken, was die Ausgewogenheit gewährleistet;

... ein gutes Getränk (Vortrag, Projekt, Planspiel, Werkstatt, Gruppenarbeit, Partnerarbeit ), das den Durst stillt und das Herz erfreut;

... und hier und da zu Belohnung oder zum Trost etwas Süsses ( Spiele, Rätsel, Konzentrationsspiele, Feste, Musse), damit das seelische Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann.

Alles ist :
... eingebettet in den Lern- und Lebensort "Schule" (Motivation, Lernwillen, Wohlbefinden, Selbstvertrauen, Eigenverantwortung);

... wo dem Individuum "Kind" und der Gemeinschaft "Klasse" Rechnung  getragen wird (Sozialisation, Selbsteinschätzung, Wissen, Planung, Leistung).
 

Eine grafische Darstellung mit vielen Hinweisen können Sie hier finden:

WOCHENPLAN

WOCHENPLAN

Erfahrungen aus Kursen

Wer bereits in der ersten Woche mit einem vollen Wochenplanprogramm beginnt, überfordert die Kinder masslos. Ein Scheitern und der Unwille der Eltern ist vorauszusehen.
Das Einführen des neuen Stoffes obliegt der Lehrkraft.
Nicht alle Kinder eignen sich, um anderen Kindern etwas beizubringen.
Halten Sie viel selbstkorrigierendes Material für reine Übungen bereit.
Vertrauen Sie dem Kind und seinem Lernwillen.
Einige Kinder müssen immer wieder an der kurzen Leine geführt werden, weil sie Sicherheit suchen und brauchen.

 

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Ziele

Kontrollen

Probleme

Kontakte

Aufwand und Ertrag

Fernziel

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