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Die Grenzen im Kopf überwinden Die Autorin Adele Sansone greift in dem Jugendbuch „Diese eine Reise“ das aktuelle Thema „Flüchtlinge und Asyl“ auf anschauliche Weise auf. Warum flüchten Menschen aus ihrer Heimat? Weil sie Schmarotzer sind, die sich bei uns durchfüttern lassen wollen? Oder sind sie einfach nur bedauernswerte Opfer? Mit diesen Fragen und ihren eigenen Vorurteilen müssen sich Harry und Hannah für ein Schulprojekt beschäftigen. Das von ihrem Religionslehrer angeordnete Teamwork löst bei beiden Teenagern wenig Begeisterung aus. Während Harry vor allem mit rassistischen Sprüchen auffällt, ärgert sich Hannah maßlos über ihren Klassenkollegen: ihr tun Flüchtlinge einfach nur leid. Gemeinsam haben Hannah und Harry aber, dass sie sehr wenig über diese Menschen wissen. Keine andere Wahl. Ihre Recherche beginnen Hannah und Harry im Flüchtlingsheim. Sie erfahren dadurch aus erster Hand, wieso Menschen alles zurücklassen: Weil sie zu Hause kaum überleben hätten können und es für sie schlichtweg keine andere Wahl gegeben hätte. Am Anfang sträubt sich Harry, aber mit Fortschreiten der Projektarbeit wird seine fremdenfeindliche Haltung immer mehr aufgeweicht. Hannah lernt, dass auch sie nicht frei von Vorurteilen ist und Flüchtlinge mit Mitleid alleine nicht geholfen ist. „Sie brauchen, was weiß ich ... offene Arme, ein Lächeln, ein freundliches Hallo (...) Eigentlich brauchen sie eins: Applaus“, schreibt Hannah in ihr Tagebuch. Realitätsnahe Beschreibung. Die Autorin Adele Sansone, selbst Patin einer Flüchtlingsfamilie, beschreibt die Situation der Asylsuchenden anschaulich und mit großer Sachkenntnis. Insgesamt ein lesenswertes Buch, das nicht nur jungen Menschen helfen sollte, manche Vorurteile und Grenzen im Kopf zu überwinden.
TIROLER
GEGENWARTSLITERATUR 1138 : Adele Sansone
erzählt in einer für Jugendliche durchaus realistischen Rahmenhandlung
eine Menge von Asylgesetzen, Asylwerbern, Vorurteilen und Ursachen. Über
die wichtigsten Begriffe ist ein Link-Verzeichnis angelegt, das man nach
der Lektüre abrufen kann um erstaunt zu sehen, wie realistisch klug
dieser Roman ist.
Das neue Schuljahr beginnt ganz schön aufregend für Amelie, denn sie kommt an die weiterführende Schule. Eine Freundin an dem Ort, in den sie vor einem Jahr mit ihren Eltern gezogen ist, hat sie schon: die alte Frau Gerber, die für sie wie eine richtige Oma ist. Und wenn man die Vierbeiner der Gegend mitzählt, hat Amelie sogar noch viel mehr Freunde, allen voran den Kater Piet, den sie manchmal so gut versteht, als würde er in Menschensprache mit ihr reden. In ihrer offenen und hilfsbereiten Art freundet Amelie sich gleich am ersten Schultag mit ihrer Mitschülerin Isabella an, die wahnsinnig schüchtern ist und darum das liebste Opfer des fiesen Marco. Zum Glück gibt es auch nette Jungs, zum Beispiel Florian, mit dem Amelie großzügig „ihre” Oma Gerber teilt. Als Florian von einem Autofahrer vom Rad gestoßen wird, der daraufhin Fahrerflucht begeht, wittert Amelie gleich einen Fall, den es zu lösen gibt. Und auch Isabella gibt ihr Rätsel auf, denn sie wird immer stiller und dünner. Eine Menge Probleme für ein elfjähriges Mädchen, aber zum Glück ist Amelie nicht allein, denn Oma Gerber kann nicht nur lecker backen sondern auch prima Detektiv spielen. Das Abenteuer, in das Amelie, Florian, Isabella und ein kleiner Helfer namens Knödel (mehr will ich über ihn nicht verraten), verwickelt werden, ist kindgerecht und könnte durchaus so passieren, was es in meinen Augen besonders spannend macht. Ein wichtiges Thema, das immer wieder anklingt, ist dabei die Zivilcourage. Adele Sansone kann sich wunderbar in Kinderseelen einfühlen. Sie hat einen scharfen Blick dafür, was das Besondere an einem Menschen ausmacht. So zeichnet sie ihre Figuren mit viel Liebe – sowohl mit Worten als auch mit dem Zeichenstift. ( aus Tina`s Buchtipps) |
Hassan ( Rhätikon Verlag )
Der Kinder- & Jugendliteraturpreis des Landes
Steiermark 2002 wurde der Tiroler Autorin Adele Sansone zugesprochen.
Den Preis erhält Adele Sansone für ihr Romanmanuskript Hassan. Der zwölfjährige
Hassan liegt in einem Kinderhospital in Kabul. Nach einem Unfall mit einer
Anti-Personen-Mine musste ihm ein Bein amputiert werden. Ein Brüderpaar (6 und
12 Jahre alt) erfährt aus dem Fernsehen von diesem tragischen Schicksal.
Besonders der jüngere Bub ist so betroffen, dass er in kindlicher Naivität
beschließt, etwas gegen Anti-Personen-Minen und die Lethargie der
Erwachsenenwelt zu unternehmen. Mit Hilfe seines älteren Bruders und einer
Tante, die Journalistin ist, schafft er es bis zu einem Kurzauftritt in einer
TV-Sendung und einer originellen öffentlichkeitswirksamen Aktion. Dabei
verstrickt er sich und seinen Bruder in ein turbulentes Abenteuer und muss auch
Rückschläge und Desillusionierungen hinnehmen. Die Jury war begeistert von der
literarischen Qualität und lobte vor allem, dass die Autorin in diesem Roman
mutig ein aktuelles politisches Thema anpackt, ohne in den „Sozialkitsch“
abzugleiten.
(Auszug aus der Jury-Entscheidung anlässlich der Preisverleihung)
Hassan (Rhätikon-Verlag) - Auszüge aus Rezensionen
Es beginnt wie ein Alptraum: zwei Jungs haben sich verlaufen, mitten in Paris, auf der Suche nach der Wohnung ihrer Tante. Es wird dunkel. Überall scheinen Gefahren zu lauern. Eine verzweifelte Situation. Wie ist es dazu gekommen?
Patrick
ist 6 Jahre alt. Ein glückliches, sorgloses Kind. Nach einem Fernsehspot über
einen Jungen namens Hassan, dessen Bein durch eine Landmine zerfetzt wurde,
kann Patrick einfach nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken. Da muss man
doch etwas dagegen tun! Und da die Erwachsenen anscheinend nichts unternehmen,
setzt er sich in den Kopf, selbst aktiv zu werden.
Passend zum Thema - Landminen, die
die Knochen ihrer Opfer zersplittern - ist auch die Geschichte in Fragmente
zerlegt und "zersplittert" erzählt. Die Kontinuität der Handlung
ist dennoch nicht gebrochen. Sie wird zusammengehalten von Pierres Gedanken
und Gefühlen, von dem Respekt, den er für seinen hartnäckigen kleinen
Bruder entwickelt.
Diese Aufsplitterung der Handlung macht auch deutlich, dass er hier weniger
darum geht, was als nächstes passiert, sondern um die Schilderung eines
inneren Zustandes – den Mut, einen scheinbar aussichtslosen Kampf
aufzunehmen.
Solche Menschen braucht die Welt. Und solche Bücher wie "Hassan"
braucht sie auch.
Christine
Spindler, http://www.christinespindler.de
***
Hassan- to dream the impossible dream von A.C.Sansone
Dieses Buch ist tagebuchartig geschrieben und entwickelt sich wie ein Puzzle Stück für Stück auch durch Zeitsprünge. Eine Inhaltsangabe zu machen ist schwer, da ich niemandem die Spannung, die bis zuletzt da ist, vorwegnehmen möchte. Die Hauptpersonen sind Patrick, der 6 Jahre alt ist, und sein 12-jähriger Bruder Pierre. Durch eine Kindernachrichtensendung wird Patrick auf Hassan – ein Landminenopfer – aufmerksam und beschließt, dass etwas für ihn und die anderen Minenopfer getan werden muss. Pierre: „Patrick meint, da muss man doch was dagegen machen. Aber da kann man nichts machen. Aber da kann ich doch nichts machen. Er nicht und ich doch nicht. Wer hört denn schon auf uns. Wer hört denn schon auf Kinder.“
Natürlich ändert Patrick die Welt nicht dadurch, dass er keine Schokolade mehr isst. Er macht sich aber Gedanken und gibt nicht auf. Und er denkt nicht nur darüber nach, er tut etwas. Das steckt dann auch seinen großen Bruder an. Sie haben noch einige tolle Ideen, die auch nicht alle zum Ziel führen. Sie erleben Abenteuer, treffen andere Menschen und zum Schluss....aber mehr möchte ich lieber nicht verraten.
Ich verstehe Pierre sehr gut, da auch ich manchmal etwas tun möchte, aber nicht weiß wie und mich deshalb hilflos fühle. Auch ich glaube oft: „was kann ich als Kind schon tun?“ Das Buch zeigt aber, dass auch Kinder etwas tun können und manchmal sogar besser als Erwachsene. Außerdem hat mich das Buch auch zum Nachdenken über das Problem der Anti-Personenminen gebracht.
Ein tolles Buch für alle, die sich noch Gedanken machen.
(Ann-Kathrin Johnen „querLeserin“ für Rundfunk Berlin-Brandenburg)
TIROLER
GEGENWARTSLITERATUR 763
Hassan
Die Realität ist immer noch das größte Abenteuer, das gilt auch für die
Jugendliteratur.
In
Adele Sansones Roman "Hassan" besteht das Abenteuer aus einer persönlichen
Geschichte, einer konkreten Maßnahme und der Analyse des
Geschehens. Was hier so "reif" in einem Satz zusammengefasst ist,
ist im Roman eine spannende, spielerische Geschichte, die sich quasi wie
von selbst liest.
To dream the impossible dream, heißt das Motto, mit dem man gerade als
Jugendlicher an ungewöhnliche Aufgaben herangehen muss. Dabei wird die
Realität zu einem Abenteuer, komplizierte Sachen lösen sich oft überraschend
auf, und die einfachsten Dinge bocken im Abenteuer am meisten.
"Hassan" ist ein spannendes Buch über die Veränderungsmöglichkeiten
im Selbstverständlichen. Wenn das Leben absurd ist, gibt es keine
Altersbegrenzung, um das Absurde zu begreifen. Und was ist letztlich absurder,
als ganze Landstriche mit Minen zu pflastern und darauf zu warten,
dass Kinder ihre Beine verlieren?
Helmuth Schönauer 30/09/04 (Dolomiten)
Der sechsjährige Patrick Duvallier ähnelt in vieler Hinsicht seiner Tante, der Journalistin Sophie: Er gibt sich nicht mit billigen Antworten zufrieden und geht den Dingen gern auf den Grund. Er folgt seinen spontanen Eingebungen, und wenn er sich einmal ein Ziel gesetzt hat, verfolgt er es mit Charme und verblüffender Hartnäckigkeit.
Werden sie das unmöglich
erscheinende Ziel erreichen - ein Verbot der Landminen? Oder werden sie am
Schluss enttäuscht sein, weil die Erwachsenen ihren Einsatz nicht ernst genug
nehmen? Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, realistisch und trotzdem
ermutigend.
Die beiden engagierten
Burschen und ihre eigenwillige Tante wachsen einem sehr schnell ans Herz und
bleiben noch lange im Gedächtnis. „Der Roman handelt von Sinn und Zweck, sich
für eine Sache zu engagieren, sich ohne wenn und aber für eine Sache
einzusetzen, von der man zutiefst überzeugt ist“, schreibt Alfred Ohswald bei
http://www.buchkritik.at. Doch keine Angst vorm ernsten Thema: Der Humor kommt
nicht zu kurz. A.C. Sansone beherrscht die Kunst, lebendige, sympathische
Romanfiguren zu schaffen, köstliche Situationen (Patrick in der Kaserne!) und
herrlich lebensnahe Dialoge.
Da die Geschichte in Rückblenden
erzählt wird, empfiehlt es sich, auf die Orts- und Zeitangaben über den
einzelnen Kapiteln zu achten. Und auch Leser, die alles am liebsten streng
chronologisch erzählt bekommen möchten, sollten sich unbedingt auf dieses Buch
einlassen. Es lohnt sich! Es gibt mehr als eine Art, eine gute Geschichte zu erzählen.
Bei „Hassan“ lautet die Frage des Lesers nicht „und was passiert jetzt?“
sondern: „Wie, zum Kuckuck, kamen die beiden Jungs nur in diese
Situation?“ Und das bringt ganz zweifellos ein zusätzliches Spannungselement
in diesen außergewöhnlichen Roman.
Zum guten Schluss fallen
alle Puzzleteile an ihren Platz und es bleiben keine Fragen offen. Das heißt,
doch ... eine: Wann endlich ist Schluss mit diesen entsetzlichen Landminen?
(Edith
Nebel)
Der Roman handelt von Sinn und Zweck, sich für eine Sache zu engagieren,
sich ohne wenn und aber für eine Sache einzusetzen, von der man zutiefst überzeugt
ist. Beim Thema Minen wäre es unrealistisch, einen völlig glücklichen Ausgang
der Geschichte anzunehmen und darum kommt es auch nicht dazu. Aber das Buch will
zeigen, dass es auch Sinn macht, sich für etwas einzusetzen, wenn man das Ziel
nicht ganz erreicht oder gar nicht erreichen kann. Das Einstehen für die
eigenen Überzeugungen ist nicht nur der ehrlichere Weg, es bringt auch persönliche
Befriedigung und Selbstbewusstsein. Ein Jugendbuch, das für die wichtigsten Bürgertugenden
steht, den mündigen, aktiven und interessierten Bürger mit moralischen
Engagement.
Alfred Ohswald
http://www.buchkritik.at
Noch jung und unerfahren möchte das Murmeltier seine Umwelt erleben und erforschen. Eltern und ältere Geschwister helfen. Aber noch einen großen Wunsch erfüllt sich Murmele: Es findet im kleinen Schaf und in der kleinen Ziege Spielgefährten. Gemeinsam erleben sie den ersten Sommer in den Bergen: Wetterstürze, Steinadler, Menschenadler, Umweltverschmutzung
Die Personifizierung der Tiere bietet eine sehr einfühlsame Geschichte, der Anhang mit einem kurzen Steckbrief (Wissenswertes über Murmeltiere) vermittelt darüber hinaus Informationen über artgerechtes Verhalten. Empfehlenswert
(Rezensionen online)
.... Die Geschichte soll den Kindern einen sensiblen Umgang des Menschen mit der hochalpinen Welt ermöglichen. (Alpenverein)
...Murmeles Almsommer
Murmele lernt das Leben kennen. Zurechtfinden in den Murmeltierbauten, das erste Mal Licht, die Warnpfiffe, die Feinde. Und gute Freunde wie das Schäfchen und Ziege, die das Murmele vor dem Adler beschützen. Adele Sansone beschreibt, von eigenen ansprechenden Bildern begleitet, einen Almsommer aus der Perspektive der Tiere. (Tiroler Tageszeitung)
Das
grüne Küken (Neugebauer Verlag, erschienen in deutsch, englisch,
französisch, dänisch, holländisch, spanisch und koreanisch)
Es geht um das Anderssein mit all seinen Facetten und Problemen. Der Gänserich hat einen Herzenswunsch: Er möchte so gern ein Küken ausbrüten und sein eigenes Kind haben. Das geht natürlich nicht. Doch eines Tages findet er ein seltsames Ei aus dem ein noch seltsameres Küken schlüpft. Damit fängt die Geschichte aber erst an.
Adele Sansones Bilderbuch beschreibt einfühlsam und humorvoll die Situation von Adoptiveltern und –kindern. (Donaukurier)
.... ein gelungenes Bilderbuch zu einem kaum aufgegriffenen Thema (Die neue Bücherei)
.... Das Küken macht sich auf die Suche und erkennt schließlich, dass Mutterliebe nichts ist, was man äußerlich sieht. Der Autorin Adele Sansone und dem Illustrator Alan Marks ist ein stimmiges Bilderbuch über Eltern an sich und Adoptiv- bzw. Stiefeltern im besonderen gelungen. (Geislinger Anzeiger)
....levity and tenderness mix for a nice, thoughtful read. ..the little green goose goes back to the barnyard and comes to his own conclusions about what really makes a parent and a family. (USA, Norfolk)
.....to the delight of readers, the text never refers to the creature as anything but a green goose, and the underlying message of the tale- that love, not biology, makes a family- will reassure listeners.
(USA, Kirkus Review)
Tina
Valentina
(Carinthia
Verlag)
Eine zauberhafte, vielschichtige, sehr originelle Geschichte, die auf jeder Seite für neue Überraschungen sorgt. Optisch wunderschön mit Bildern der Illustratorin Adele Sansone gestaltet. (Dr. Hilde Langthaler, Wien)
Ein phantastisches Kinderbuch, intelligent und kreativ geschrieben und illustriert!...
(vhs/textwelt)
Der Inhalt des Buches und auch die Zeichnungen dazu regen die Phantasie der Kinder an. Der Inhalt geht in Bereiche, die der Mensch nicht bewusst wahrnimmt, jedoch täglich damit konfrontiert wird – Feuer, Erde, Wasser, Luft – ein Abenteuer für Kinder.
(gmx.at)
Amelie und die Schatten im Dunkel (Rhätikon Verlag)
Katzenschicksal von Kinderhand gelöst. Der plötzliche Tod der Katze Rosamau lässt der kleinen Amelie keine Ruhe. Bei ihrer "Detektivarbeit" bekommt sie bald Hilfe auf vier Pfoten.
Die Autorin Adele Sansone verfasste ein sehr einfühlsames Buch für kleine, aber umso intensivere Tierliebhaber. Dabei beschränkt sie sich aber nicht auf das Thema der Tiere allein, sondern lässt auch die Beziehung von Jung und Alt mit einfließen. Bestens gewählte sprachliche Gestaltung gibt dem "Fall Rosamau" noch den letzten Schliff.
(BB Schwaz)
Die Autorin hat mit diesem Buch einen gangbaren Weg gefunden, ein schwieriges Thema (Tierquälerei) anzusprechen, ohne die jungen Leser damit zu verstören.
( Reznsionen Online )
Florian lässt sich Zeit (Tyrolia Verlag)
Tabus gibt es in der Gesellschaft viele. Eines davon thematisiert Adele Sansone auf sehr eindrucksvolle Weise. Auf eine Weise, die sofort unter die Haut geht, wenn man die Geschichte von Florian liest. Es sind die Szenen des Alltags, wie sie überall passieren können und vielleicht sogar passiert sind, die faszinieren. Kinder verstehen, wie wichtig das Zusammenleben von "normalen" und "anderen, besonderen" Kindern und Erwachsenen ist.
Dieses Buch ist nicht nur für Eltern und Betroffene, sondern vor allem und gerade für Nicht- Betroffene, damit sie sich Gedanken über die Integration machen. Einfach ein wunderschönes Buch.
(Wolfgangs Kinderbuchtipps)
Das Buch ist eine liebevoll illustrierte Geschichte über den behinderten Florian. Die Autorin versteht es einfühlsam und gleichzeitig deutlich auf das "Anderssein" der Kinder mit Down-Syndrom hinzuweisen. Das Buch vermittelt eindeutig positive Werte, es geht nicht um Leistung, sondern um die gleiche Würde, es geht um Respekt vor dem Anderen, dem Nächsten. Adele Sansone ist eingroßartiges Buch gelungen.
(Bischöfliche Pressestelle Augsburg)